Wie man eine persönliche Farbanalyse durchführt.
Das Leben ist besser in Technicolor. Wenn du darüber nachdenkst, deine Garderobe oder Inneneinrichtung auf der Grundlage einer traditionellen Farbanalyse neu zu beleben, ist das ein unterhaltsamer und einfacher Prozess. Folge unseren Schritten unten, um deine Farbsaison zu finden.
1. Saubere Basis, natürliches Licht.
Beginne deine Farbanalyse mit einem völlig leeren Blatt. Wenn du Make-up trägst, solltest du es entfernen und mit einem ungeschminkten Gesicht beginnen. Du solltest auch in natürlichem Licht sitzen, damit du die wahren Farbtöne deines Aussehens klarer erkennen kannst.
Du kannst verschiedene Farben direkt miteinander vergleichen oder ein Foto von dir machen und deine Farbpalette digital ermitteln. Wie auch immer du dich entscheidest, trage ein weißes T-Shirt als leere Leinwand, auf der du deine Farben hinzufügen kannst. Auf diese Weise wird das, was du gerade trägst, deine Farbabstimmung nicht durcheinanderbringen.
2. Bestimme deinen Unterton.
Wenn du deine natürlichen Untertöne besser einschätzen kannst, kann dies deinen Farbanalysetest unterstützen. Deine Haut kann einen warmen, kühlen oder neutralen Ton haben, und dies kann sich darauf auswirken, welche Farben am besten zu dir passen.
Wenn du zimperlich bist, überspringe den nächsten Absatz. Der uralte Test, um die natürlichen Untertöne deiner Haut herauszufinden, besteht darin, deine Venen anzusehen. Wenn du die Venen an deinem inneren Handgelenk sehen kannst, überprüfe, ob sie grün oder blau erscheinen.
Wenn sie grünlich aussehen, hast du wahrscheinlich warme Untertöne. Wenn du hingegen blaue oder violett gefärbte Venen hast, hat deine Haut wahrscheinlich kühle Untertöne. Wenn du eine Mischung aus beidem hast, bist du neutral getönt.
Kombiniere dies mit deiner Haar- und Augenfarbe, und du bekommst eine gute Vorstellung davon, ob deine Farbanalyse eher zu warmen oder kühlen Tönen tendiert.
3. Probiere verschiedene „Farbjahreszeiten“ aus.
Der nächste Schritt besteht darin, verschiedene Farbmuster aus jeder saisonalen Farbpalette auszuprobieren, um zu sehen, wie sie dein Aussehen ergänzen. Du kannst Farbmuster, Schals und Kleidung verwenden oder es digital ausprobieren.
Du kannst Fotos machen, um jedes Ergebnis festzuhalten, oder in den Spiegel schauen, um die einzelnen Ergebnisse zu vergleichen. Sorge nur dafür, dass du in natürlichem, indirektem Licht sitzt, um einen genauen Eindruck zu erhalten.
Vergleiche dieselbe Farbe aus verschiedenen Jahreszeiten, z. B. ein dunkles Winterblau mit einem hellen Frühlingsblau, und betrachte die Ergebnisse neben deinem Teint.
Hier sind einige unterhaltsame Möglichkeiten, mit Farben zu spielen, indem du Adobe Express verwendest:
- Verwende Hintergrund entfernen, um dein Bild mit saisonalen Farben zu überfluten.
- Erstelle eine Video-Diashow deiner Fotos, um verschiedene Farboptionen einfach auszuprobieren.
Spiele mit Foto-Layouts und Collagen, um verschiedene Optionen nebeneinander zu vergleichen.
4. Entscheide dich für deine natürliche Farbpalette.
Nimm dir Zeit, zwischen verschiedenen saisonalen Farben zu wechseln, und konzentriere dich dabei auf dein Gesicht. Komplementäre Farbpaletten lassen dich hell und wach aussehen. Deine Haut sieht möglicherweise gesünder aus und strahlt mehr, da sie deinen natürlichen Teint betont.
Manchmal kann es ein Aha-Erlebnis sein, wenn man seine Farbskala findet. Es kann aber auch eine Überraschung sein. Deine Lieblingsfarben könnten sich nämlich von den Ergebnissen deiner Farbanalyse unterscheiden. Das Wichtigste ist, Spaß am Spiel mit Farben zu haben und den perfekten Look zu finden.
5. Schau dir deine Garderobe an.
Egal, ob du ein echter Winter- oder ein heller Sommertyp bist: Du musst den Farbkreis nicht neu erfinden, wenn du vor deinem Kleiderschrank stehst. Schau dir deine Kleidungsstücke, Accessoires und dein Make-up an und finde heraus, was du schon besitzt und was zu deinem Farbtyp passt.
Es ist nicht nötig, voreilige Entscheidungen zu treffen und deinen Kleiderschrank komplett umzukrempeln. Eine Farbanalyse kann dir jedoch helfen, in Zukunft bewusstere Entscheidungen zu treffen. Trends kommen und gehen, aber jetzt kennst du immer deine wahre Farbpalette.
6. Erkunde verschiedene Texturen und Materialien.
Du musst dich nicht auf Blockfarben beschränken. Finde verschiedene Texturen, Muster und Materialien, die in deiner Farbanalyse-Palette enthalten sind.
Wenn du beispielsweise ein dunkler Herbsttyp bist, könnte das bedeuten, dass du nach zurückhaltenden Mustern in Dunkelbraun, Anthrazit, Moosgrün und Senf suchen solltest.