Manchmal braucht es nur eine leere Wand, einen Spiegel und eine Idee.
Mein Name ist Laura Zelenga und in meinen konzeptuellen Selbstporträts experimentiere ich mit dem Spiel aus Emotionen, Reduktion und Kreativität.
Das Thema, für das ich dieses Konzept entwickelt habe, war Symmetrie.
Und das allererste, an das ich dachte, war die Spiegelachse und die Achsensymmetrie aus dem Autounterricht.
Deshalb hab ich mich entschieden, mit Spiegel zu arbeiten, das Konzept aber eigentlich gleich wieder gebrochen, weil ich gar nicht den Winkel des Spiegels und den Blickwinkel nutze, aus dem man Symmetrisch sieht, sondern viel mehr mit der visuellen Tatsache arbeite, dass sich auch hier die Linien wieder treffen.
Die Bilder hab ich dann mit der Kamera auf dem Stativ gemacht und mit dem Handy als Selbsterlöser vor mir, die Bilder kontrollieren zu können.
Und im Edit ging es dann vor allem darum, bei diesem extrem minimalistischen Konzept alles zu entfernen, was vom Bild ablenkt.
Für diesen Edit nutzen wir das wunderbare Entfernen Werkzeug, all das, was vom Konzept ablenkt, schnell und einfach zu entfernen, wie zum Beispiel die Montageösen des Spiegels und den Teil des Bodens, den wir sehen und der unnötig ablenkt.
Am Ende nutzen wir noch die selektive Farbkorrektur für die letzten Feinabstimmungen im Bild.
Let's go.

