Reflektierende oder Spiegel-Ambigramme
Du verstehst jetzt, wie der Begriff Kontrast im Allgemeinen und der Farbkontrast im Besonderen funktioniert. Lass dich von den folgenden Tipps inspirieren, um Farbkontraste in deinem Projekt für Grafikdesign oder visuelle Kommunikation einzusetzen.
Oft beginnen Designer ihr Projekt mit der Wahl der Farben, doch dieser Ansatz hat den Nachteil, dass das Design selbst vernachlässigt wird. Besser ist es, der Versuchung zu widerstehen, Farben und ihre Kontraste in den Vordergrund zu stellen, und sich zuerst auf die Form deines visuellen Projekts zu konzentrieren. Warum nicht mit einer Palette in Graustufen beginnen, um sicherzugehen, dass die Basis deines Projekts stabil ist? Sobald dein Logo, dein Plakat oder dein visuelles Projekt in dieser Hinsicht weit genug gediehen ist, kannst du dein Projekt einfärben und den passenden Farbkontrast festlegen.
Lege fest, welche Emotion du mit deinen Farbkontrasten vermitteln möchtest
Danach kannst du dich auf die Theorie des Farbkontrasts stützen, um die Wirkung deines visuellen Projekts zu verstärken. Dazu beginnst du damit, deine Zielgruppe zu bestimmen, was ohne Zweifel deine Wahl von Farben und Farbkontrasten beeinflussen wird. Bestimmte Farben können zum Beispiel unterschiedliche kulturelle Bedeutungen haben, und manche Altersgruppen bevorzugen bestimmte Farben gegenüber anderen. Wähle anschließend deine Farbpalette, indem du die Hauptfarben deines Designs festlegst. Du könntest dich dabei auf die Markenidentität deines Kunden, auf die Art des Produkts oder der Dienstleistung, die du anbietest, oder auf die Emotionen stützen, die du wecken möchtest.
Die Theorie der Farbkontraste in die Praxis umsetzen
Überlege, wie du die verschiedenen Arten von Kontrasten einsetzen kannst, um dein Design zu verstärken. Auf Grundlage von Ittens Theorie der Farbkontraste könnte das in der Praxis so aussehen: