PDF in eine Vektorgrafik umwandeln.

PDF-Dateien sind zuverlässig, leicht zu handhaben und deswegen sehr beliebt. Zum grafischen Bearbeiten musst du das PDF jedoch zuerst in eine Vektordatei umwandeln. Denn nur so kannst du deine Grafik ohne Qualitätsverlust vergrößern und vermeidest Druckprobleme wie Überfüllungen.

Schematische Illustration von mehreren Menschen, die verschiedene Formulare organisieren.

Was ist das Besondere an PDF-Dateien?  

Die PDF-Datei ist eines der meistgenutzten Formate überhaupt und begegnet uns ständig. Egal ob Brief, Rechnung, Grafiken, Flyer, Logos, offizielle Dokumente – seit den 90-er Jahren schafft es das Format, immer up to date zu sein. Sein Geheimnis? Das ausschlaggebende Argument dürfte die Übertragbarkeit sein. Egal, mit welcher Software man die Datei erstellt, Layout, Schriftarten und Bilder sehen an jedem Screen, auf jedem Betriebssystem und sogar in gedruckter Form immer gleich aus. Dazu kann man PDF-Dateien mit einem Passwort versehen und so sensible Inhalte schützen. Oder sie bearbeiten und mit rechtsgültigen, digitalen Signaturen versehen. Du siehst, es gibt gute Gründe, warum so viele PDF-Dateien auf deinem Schreibtisch landen.

Illustration eines Laptop-Bildschirms, an dem eine digitale Signatur gemacht wird.

Dateien im PDF-Format haben den Vorteil, dass Layouts, Schriften und Bilder an jedem Screen gleich aussehen.

Warum eine PDF-Datei vektorisieren?  

Es gibt mehrere Szenarien, in denen du aus einer PDF-Datei ein Vektorformat erstellen solltest. Zum Beispiel wenn du ein Firmenlogo als PDF-Dokument erhältst und davon eine skalierbare Grafik erstellen sollst. Oder eine Druckerei benötigt die Pfade einer Vektordatei, um sauber drucken zu können. Oder du musst ein Teil eines Layouts in ein neues, grafisches Design einfügen. In all diesen Situationen hilft dir eine Rasterdatei nicht weiter – wir empfehlen dir deshalb, die Grafik in eine Vektordatei zu konvertieren. Mehr zum Thema erfährst du in unserem Artikel Was ist eine Vektorgrafik?

So vektorisierst du eine PDF-Datei in Adobe Illustrator.  

Illustrator ist ein vektorbasiertes Grafikprogramm und die erste Wahl, wenn es um den Umgang mit Vektordateien geht. Es bietet dir eine Vielzahl an Werkzeugen für die Bearbeitung von Illustrationen, Grafiken und Logos. Um eine PDF-Datei in eine Vektorgrafik umzuwandeln, kannst du dich an folgenden Schritten orientieren.

 

  1. Um eine PDF-Datei umzuwandeln, öffnest du wie bekannt unter dem Reiter “Datei->Öffnen” die betreffende Datei aus. Hast du ein mehrseitiges Dokument, musst du auch die richtige Seite auswählen, denn es kann immer nur eine Seite eines PDF-Dokuments geöffnet werden.
  2. Nun wählst du unter dem Reiter “Datei->Dokumentfarbmodus” CMYK aus. In aller Regel wird das PDF-Dokument im RGB-Modus sein, welches Illustrator jedoch nicht unterstützt.
  3. Nun kannst du im Werkzeugfenster das passende Werkzeug für Text- oder Bildbearbeitung wählen und mit der Gestaltung deines Artworks beginnen. Du kannst überflüssige Elemente entfernen, den Text editieren oder auch einfach die gesamte Datei auswählen.
  4. Bist du mit deiner Arbeit zufrieden, solltest du noch einmal in Ruhe alle Pfade kontrollieren und kannst die Datei anschließend als Vektordatei speichern. Möchtest du die Seite getrennt vom mehrseitigen Dokument speichern, solltest du die Option “speichern unter” verwenden.

 

Detaillierte Anleitungen und viele kreative Ideen für den Umgang mit Illustrator findest du auch in unseren Tutorials.

In welchem Dateiformat speichere ich meine Vektorgrafik?  

Bist du mit deiner erstellten Vektordatei zufrieden und hast alle Pfade abschließend kontrolliert, speicherst du das Projekt natürlich ab. Doch auch hier hast du unterschiedliche Dateiformate zur Auswahl. Für welches du dich entscheidest, hängt von unterschiedlichen Faktoren und der weiteren Formatierung ab. Mehr zu diesem Thema findest du auch in unserem Artikel Bildformate.

Illustration einer Frau, die am Laptop eine Vektordatei erstellt.

SVG, AI oder PDF: Vektordateien können in unterschiedlichen Formaten gespeichert werden.

Scalable Vector Graphics (SVG).

Das SVG-Format erzeugt zwar relativ große Dateien, unterstützt dafür aber auch Bildinformationen wie Farbverläufe, Transparenzen und sogar Animationen. Da jeder Webbrowser das Format unterstützt und die Bildqualität trotz Skalierbarkeit sehr gut ist, eignet sich das Format ideal für Webanwendungen, Responsive Designs und eine Vielzahl anderer moderner Formate.

Adobe Illustrator (AI).

Möchtest du dein Projekt nur zwischenspeichern oder für eine spätere Weiterverarbeitung sichern, nutzt du das proprietäre AI-Format. In diesem Dateityp bleiben alle Verknüpfungen und Elemente erhalten und du kannst jederzeit weiter an deinem Design arbeiten oder das Projekt übergeben.

Encapsulated PostScript (EPS).

Eine EPS-Grafik wird unabhängig von der Größe immer in der richtigen Auflösung angezeigt. In der Praxis wird das Format hauptsächlich zum Drucken mit hohen Auflösungen verwendet. Um deine Grafik online nutzen zu können, musst du sie allerdings vorher z.B. in eine GIF- oder PNG-Datei umwandeln.

Portable Document Format (PDF).

Jetzt fragst du dich bestimmt, wieso du deine Grafik zurück in das Ausgangsformat dieses Artikels umwandeln solltest. Ganz einfach: In der Praxis wird eine bearbeitete Grafik oft zur Abnahme an Kund*innen oder Kolleg*innen weitergereicht. Versendest du das Ansichts-Exemplar als PDF, sieht die Grafik unabhängig von der Software der Empfänger*innen immer gleich aus. Deshalb wirst du diese Konvertierung oft benötigen.

Häufig gestellte Fragen.

Was ist das Besondere an einer PDF-Datei?

PDF-Dateien funktionieren universell. Egal mit welcher Software oder welchem Gerät man sie öffnet, sie sehen immer gleich aus und sind deswegen perfekt zur Ansicht und Freigabe geeignet. Außerdem kann man sie leicht bearbeiten, mit einer digitalen Unterschrift versehen und sogar mit einem Passwort schützen.

Wozu vektorisiert man eine PDF-Datei?

Das Vektorformat bietet dir viele Vorteile beim Bearbeiten einer Grafik. Eine vektorisierte Datei kannst du in Illustrator mit einer Vielzahl an Werkzeugen verfeinern oder umgestalten. Außerdem kannst du sie ohne Qualitätsverlust skalieren.

In welchem Dateiformat speichere ich meine Vektorgrafik?

Zum Speichern deiner Vektorgrafik stehen dir je nach weiterer Verwendung deiner Grafik mehrere Formate zur Verfügung. Die häufigsten drei Dateiformate sind .SVG .AI und .EPS

Wo finde ich Tutorials zum Thema Vektorgrafiken?

Da Illustrator als vektorbasiertes Grafikprogramm die ideale Software für deine Projekte ist, findest du unter den Illustrator Tutorials interessante Übungen und einfache Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

Erstelle Vektorgrafiken mit den Apps deiner Wahl.

Illustrator im Einzelprodukt-Abo.

Gestalte gestochen scharfe Designs mit der ersten Wahl für vektorbasierte Illustrationen, Logos und Grafiken. 7 Tage kostenlos, danach 23,79 €/Monat.

Acrobat Pro im Einzelprodukt-Abo.

Erstelle PDF-Dateien, konvertiere sie und bearbeite Bilder und Texte in PDF-Dokumenten. 7 Tage kostenlos, danach 23,79 €/Monat.

Creative Cloud (Alle Applikationen).

Hole dir alle Kreativprogramme, Mobile Apps, Vorlagen, Tutorials und mehr in einem Paket. 7 Tage kostenlos, danach 61,95 €/Monat.

Das könnte dich auch interessieren:

Bildformate

Bildformate.

Erfahre, welche unterschiedlichen Bildformate es gibt und für welche Zwecke sie benutzt werden.

Eine Vektorgrafik erstellen

Eine Vektorgrafik erstellen.

Lerne, wie du vektorbasierte Grafiken erstellst, die sich ohne Qualitätsverlust skalieren lassen.

PDF in Vektorgrafik umwandeln.

PDF in Vektorgrafik umwandeln.

Erfahre, wie du eine PDF-Datei vektorisierst, um sie ohne Qualitätsverlust zu vergrößern.

Ein Logo vektorisieren.

Ein Logo vektorisieren.

Finde heraus, wie du ein bestehendes Logo in eine skalierbare Vektordatei umwandeln kannst.