Beim Erstellen eines Comics gibt es einiges zu beachten – von der Storyentwicklung bis hin zur Gestaltung der einzelnen Szenen. Ein entscheidender Teil des Prozesses ist das Entwerfen deiner Comicfiguren – denn der richtige Look macht den Unterschied, wenn du dein eigenes Universum erschaffst.
Egal, ob du deinen Comic für ein persönliches Projekt, für die Schule oder für Marketingzwecke erstellst – Adobe Express bietet dir alle Tools, die dir dabei helfen. In diesem hilfreichen Leitfaden erfährst du, wie du Comicfiguren zeichnest und wie du mit dem Aufbau deiner Geschichte beginnst.
Brainstorme Ideen für deine Figuren.
Der erste Schritt ist, dir eine erste Idee für deine Comicfiguren zu überlegen. So verlockend es ist, direkt loszulegen – sammle zuerst Ideen und mache dir ein klares Bild davon, wie deine Figuren aussehen sollen. Fertige einige grobe Skizzen an, entwickle eine Hintergrundgeschichte und gestalte vielleicht sogar ein Moodboard. Sammle so viele Details wie möglich über deine Comicfigur, bis du ein klares Bild davon hast, wie sie aussieht und welche Persönlichkeit sie hat.
Denke zum Beispiel an ihre:
- Kleidung – was trägt deine Figur, wie hängt dies mit ihrer Persönlichkeit und ihrer Geschichte zusammen?
- Frisur – Haare können viel über eine Person sagen; wie sehen ihre aus?
- Körpergröße und -form – dies kann viel über die Person, ihr Alter und ihre Umgebung aussagen.
- Körpersprache und -haltung – dies spiegelt ihre Persönlichkeit wider und gibt an, wie sie sich durch deine Welt bewegt.
- Begleitendes Zubehör – trägt sie Bücher, ein Musikinstrument oder vielleicht sogar ein kleines Haustier mit sich herum?
Beginne mit einer Strichfigur.
Auch wenn du am liebsten sofort loszeichnen würdest, gehört das Skizzieren einer einfachen Strichfigur zu den wichtigsten ersten Schritten. So kannst du zuerst deine Figur darstellen – und das verrät später viel darüber, wer sie ist und wie sie mit ihrer Welt interagiert. Strichfiguren helfen dir außerdem dabei, die Proportionen richtig zu treffen, bevor du deine Zeichnung weiter ausarbeitest.
Auch wenn das Zeichnen einer Strichfigur oft ein wichtiger Schritt beim Erstellen von Comicfiguren ist, ist es nicht immer zwingend notwendig. Wenn du ein paar Schritte überspringen möchtest, ist das völlig okay – aber das Grundgerüst kann dir als hilfreiche Vorlage dienen, sobald du mehr Details hinzufügst.
Konzentriere dich auf Kopf und Gesicht.
Der Kopf und das Gesicht deiner Comicfigur sind entscheidend, um Emotionen zu zeigen und den Leserinnen und Lesern zu vermitteln, wer sie ist und was sie ausmacht. Weil sie so zentral für das gesamte Charakterdesign sind, solltest du ihnen besondere Aufmerksamkeit schenken und sie sorgfältig ausarbeiten.
Zum Beispiel kann schon die Kopfform deiner Figur bestimmte typische Merkmale oder Stereotype in Comics vermitteln. Ein eckiger Kopf mit markantem Kiefer wirkt oft stark oder einschüchternd, ein längeres, dreieckiges Gesicht eher finster – während ein rundes, weiches Gesicht meist eine freundlichere, sanftere Persönlichkeit ausdrückt. Egal, wofür du dich entscheidest – diese Grundformen sind ein idealer Startpunkt für dein Charakterdesign.
Übe, die einzelnen Gesichtselemente – Augen, Mund, Nase und so weiter – aus verschiedenen Blickwinkeln zu zeichnen. Deine Figur wird sich natürlich bewegen und nicht immer in eine leicht zu zeichnende Pose blicken – genau das macht sie lebendig. Gesichtszüge können ziemlich komplex sein – deshalb lohnt es sich, sie anhand realer Gesichter zu üben. Sieh dir Fotos von Familie und Freunden an – oder mache unterwegs kleine Skizzen, um echte Gesichtsausdrücke und Proportionen zu üben.


