So erstellst du eine Strategie für deine Markenpositionierung in 6 Schritten.
Wir zeigen dir, wie du in sechs Schritten eine überzeugende Strategie zur Markenpositionierung erarbeitest, mit der sich deine Marke von anderen differenziert und die bei deiner Zielgruppe gut ankommt.
Mit diesen sechs wichtigen Schritten kannst du ein einzigartiges Wertversprechen entwickeln, die Identität deiner Marke effektiv kommunizieren und dich in einem wettbewerbsintensiven Markt nachhaltig positionieren.
1. Deine aktuelle Markenpositionierung verstehen.
Bevor du eine neue Strategie zur Markenpositionierung entwickelst, solltest du die aktuelle Positionierung deiner Marke auf dem Markt überprüfen. Analysiere, wie Kundinnen und Kunden deine Marke sehen, was sie mit deinem Firmennamen verbinden und wie sie im Vergleich zu deiner Konkurrenz abschneidet. Führe Umfragen durch, sammle Kundenfeedback und schau dir Markttrends an, um wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen.
Das Verständnis deiner aktuellen Positionierung bildet die Grundlage für die Entwicklung einer effektiveren und differenzierteren Strategie. Bei der Markenpositionierung geht es nicht darum, die ganze Welt dazu zu bringen, deine Marke auf eine bestimmte Weise zu sehen. Du möchtest jedoch deine Zielgruppe dazu bringen, deine Marke so zu sehen.
Als erster Schritt zur Beeinflussung der Wahrnehmung der Verbraucherinnen und Verbraucher musst du also bestimmen, wen du überhaupt ansprechen möchtest. Wir empfehlen dir, ein Käuferprofil zu erstellen – eine fiktive Figur, die deine ideale Kundschaft repräsentiert. Erstelle ein demografisches Profil mit Details wie:
- Alter
- Beziehungsstatus
- Beruf
- Einkommen
- Geschlechtsidentität
- Hobbys
- Gewohnheiten
- Häufige Probleme (Pain Points)
Du kannst Marktforschung betreiben und zur Erstellung dieses Profils Verbraucherinnen und Verbraucher befragen, die deine Marke unterstützen. Identifiziere anhand ihres Feedbacks gemeinsame Berührungspunkte zwischen deinen Kundinnen und Kunden.
2. Deine Konkurrenz identifizieren.
Wer sich in einem umkämpften Markt abheben will, muss wissen, mit wem er es zu tun hat. Identifiziere deine wichtigsten Konkurrenten und analysiere gründlich ihre Stärken, Schwächen und Positionierungsstrategien.
Wenn du deine Konkurrenz verstehst, kannst du Marktlücken erkennen, Alleinstellungsmerkmale finden und Möglichkeiten entdecken, deine Marke so zu positionieren, dass sie sich von anderen abhebt.
3. Dein Alleinstellungsmerkmal (USP) erarbeiten.
Dein USP ist der Kern deiner Markenpositionierung. Definiere, was deine Marke besonders macht und warum Kundinnen und Kunden sich für dich statt für die Konkurrenz entscheiden sollten.
Betrachte dein Alleinstellungsmerkmal als die Verbindung zwischen deinem Markenversprechen und den Bedürfnissen deiner Kundschaft. Konzentriere dich auf die konkreten Vorteile und Lösungen, die du deiner Zielgruppe bietest. Dein USP sollte ihre Probleme ansprechen und zeigen, warum deine Marke am besten zu ihren Bedürfnissen passt. Formuliere es klar, überzeugend und einprägsam.
Du möchtest, dass dich deine Zielgruppe als einzigartige Marke wahrnimmt. Dabei sollte deine Marke für sie von einer Mission und Werten geprägt sein, die sie ansprechen. Der erste Schritt zur Differenzierung deiner Produkte oder Dienstleistungen ist die Schaffung einer Markenidentität.
Wenn deine Marke eine Person wäre, wäre dies ihre Persönlichkeit. Sie ist der Grund, warum deine Kundschaft deine Marke gegenüber anderen bevorzugt.
Die Schaffung einer Markenidentität beginnt mit der Identifizierung deiner Zielgruppe. Anschließend kannst du die Persönlichkeit deiner Marke anhand folgender Schritte ausarbeiten:
- Definiere deine Mission. Was will deine Marke erreichen, wie und für wen?
- Identifiziere deine Werte. Welche Grundwerte unterstützen die Mission deiner Marke?
- Formuliere deine Botschaften. Diese sollten deine Werte und dein Alleinstellungsmerkmal (USP) hervorheben.
Wenn du diese Grundlagen festgelegt hast, überlege dir, wie du deine Markenidentität in Worten (Tonfall, Wortwahl usw.) und Bildsprache (einschließlich Schriftarten, Farben, Logos, Animationen und Bildern) vermitteln willst.
Mit einem klaren Verständnis des einzigartigen Werts deiner Marke kannst du ein Positionierungsstatement formulieren, das diesen Wert effektiv vermittelt.
Dein Positionierungsstatement sollte eine prägnante und aussagekräftige Botschaft sein, welche die Identität deiner Marke, die Zielgruppe und die von dir gebotenen Vorteile auf den Punkt bringt. Sie sollte die Frage beantworten, warum deine Marke wichtig ist und was sie von anderen unterscheidet.
Halte sie einfach, einprägsam und einheitlich – über alle Kommunikationskanäle hinweg.
5. Dein Positionierungsstatement testen: Funktioniert es?
Bevor du deine neue Strategie zur Markenpositionierung vollständig umsetzt, teste sie bei deiner Zielgruppe. Führe Fokusgruppen, Umfragen oder Interviews durch, um Feedback und Reaktionen zu sammeln.
Achte darauf, wie gut dein Positionierungsstatement bei der Kundschaft ankommt und ob es mit ihrer Wahrnehmung deiner Marke übereinstimmt. Verbessere deine Positionierung auf der Grundlage des Feedbacks, um sicherzustellen, dass du deine Zielgruppe effektiv ansprichst.
6. Die Unterscheidungsmerkmale deiner Marke immer wieder verdeutlichen.
Sobald du deine Markenidentität festgelegt und den einzigartigen Wert deiner Marke für die Verbraucherinnen und Verbraucher herausgearbeitet hast, wiederhole diese Botschaft regelmäßig. Einheitlichkeit und Beständigkeit sind der Schlüssel, um deine Markenpositionierung in den Köpfen der Kundschaft zu verankern und eine starke Markenbekanntheit und -loyalität aufzubauen. Bekräftige deine Markenpositionierung über alle Marketingkanäle hinweg, einschließlich sozialer Medien, E-Mail-Marketing und Content-Marketing.
Das heißt jedoch nicht, dass du den Leuten ständig sagen musst, wie einzigartig deine Marke ist. Erstelle stattdessen subtile Markenbotschaften, die deine Kernwerte und Alleinstellungsmerkmale mithilfe von Brand-Storytelling-Techniken hervorheben.
Lade die Leute zum Beispiel ein, ihre Erfahrungen mit den Dienstleistungen oder Produkten deiner Marke in den sozialen Medien zu teilen. So beschreibt jemand anderes, was dich von der Konkurrenz abhebt, und schafft ein authentischeres Erlebnis.
Kundenreferenzen sind nur eine von vielen Storytelling-Techniken. Storytelling zielt darauf ab, bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern eine emotionale Reaktion auszulösen und eine Verbindung zu ihnen herzustellen. Dadurch entsteht ein authentischeres Erlebnis und eine stärkere Beziehung zwischen ihnen und der Marke – etwas, worauf Verbraucherinnen und Verbraucher heute Wert legen.
Mit diesen sechs Schritten kannst du eine starke Strategie zur Markenpositionierung entwickeln, die deine Marke und deine Produkte von anderen abhebt, deine Zielgruppe anspricht und dir im hart umkämpften Markt zu Erfolg verhilft. Denke daran, deine Strategie regelmäßig zu überprüfen und anzupassen, denn Marktdynamik und Kundenpräferenzen können sich ändern.