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Mit einer Quellenangabe kennzeichnest du, woher die Informationen stammen, die du in deiner wissenschaftlichen Arbeit verwendest. In diesem Artikel erfährst du:
In deinem Studium wirst du viele eigene Gedanken zu deinen Forschungsthemen entwickeln. Du wirst dich aber auch regelmäßig auf die Arbeiten und Erkenntnisse anderer Forschender stützen. Diese Arbeiten nennt man auch Quellen oder Literatur.
Wenn du fremde Informationen zitierst, auf ihnen aufbaust oder mit deren Daten arbeitest, musst du angeben, woher diese Informationen stammen. Das machst du durch eine sogenannte Quellenangabe oder Literaturangabe, in der du wichtige Details wie Autor:in, Titel, Erscheinungsjahr und Seitenzahlen nennst.
Hinweis: Man unterscheidet zwischen Primärliteratur und Sekundärliteratur.
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Die Anforderung ist klar: Informationen aus Quellen müssen belegt werden. Aber warum ist es so wichtig, dass du in deiner Facharbeit die Quellenangaben nicht vergisst? Dafür gibt es sechs gute Gründe:
Während deines Studiums begegnen dir zahlreiche Arten von Quellen. Von Monographien über Aufsätze bis hin zu Lexikonartikeln, Tagebucheinträgen oder Videos: Sie alle brauchen ihre Belege.
In der folgenden Tabelle findest du eine Übersicht über die verschiedenen Quellenarten inklusive Beispielen, wie du Quellenangaben in deiner Bachelorarbeit oder Dissertation richtig machst.
Datenbanken:
Sammlungen von wissenschaftlichen Artikeln, Studien und anderen Dokumenten
Online-Quellen:
Informationen aus dem Internet, einschließlich Blogs, Foren und Online-Medien
Konferenzbeiträge:
Publikationen aus Konferenzen, Symposien und Tagungen, die in Tagungsbänden oder als eigenständige Veröffentlichungen erscheinen
Interviews und persönliche Mitteilungen:
Informationen aus Gesprächen oder E-Mails, die nicht öffentlich zugänglich sind
Audiovisuelle Medien:
Filme, Videos, Podcasts oder Fernsehsendungen
Zeitungsartikel:
Aktuelle Berichterstattungen oder Meinungsbeiträge aus Zeitungen
Graue Literatur:
Nicht im Buchhandel erhältliche Veröffentlichungen wie Berichte, Whitepapers oder Arbeitspapiere, die von Institutionen oder Unternehmen veröffentlicht werden
Berichte und Studien von Institutionen:
Veröffentlichungen von Organisationen, Behörden oder Unternehmen
Lexika und Enzyklopädien:
Überblickswerke für definitorische Informationen oder historische Hintergründe
Expertentipp:
„Quellenangaben sind das Rückgrat wissenschaftlicher Arbeiten. Sie gewährleisten die Nachvollziehbarkeit und Überprüfbarkeit der eigenen Forschung und würdigen die geistige Leistung anderer. Ohne genaue und vollständige Quellenangaben verliert jede wissenschaftliche Arbeit an Glaubwürdigkeit und Integrität. Darüber hinaus besteht die Gefahr, dass ohne Quellenangabe bzw. ohne korrekte Wiedergabe der Quelle im Literaturverzeichnis die Arbeit als Plagiat gewertet wird.“
Marcus Wittkamp, wissenschaftlicher Autor und Lektor
Um Quellennachweise in deinen wissenschaftlichen Arbeiten richtig anzugeben, braucht es vor allem eines: Übung. Doch genau davon erwartet dich im Laufe deines Studiums mehr als genug. Denn du musst nicht etwa erst in deiner Masterarbeit Quellen angeben. Du machst auch schon bei kleineren Studienleistungen Quellenangaben, zum Beispiel bei Abstracts oder Thesenpapieren.
Ein Quellenbeleg kann verschiedene Formen annehmen. Man unterscheidet dabei zwischen dem sogenannten Vollbeleg und dem Kurzverweis:
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, fremdes Gedankengut in deiner wissenschaftlichen Arbeit zu verwenden. Bei einem direkten Zitat übernimmst du den Originaltext wortwörtlich und setzt ihn in Anführungszeichen. Beim indirekten Zitat hingegen paraphrasierst du den Inhalt und gibst ihn in deinen eigenen Worten wieder. Wichtig ist in beiden Fällen die korrekte Zitat-Quellenangabe, damit klar ist, woher die Informationen stammen.
Doch wie kennzeichnest du deine Quelle im Fließtext? Dafür hast du drei Optionen:
Nachdem du nun alle relevanten Informationen für deinen Quellenbeleg gesammelt hast, musst du dich nur noch für eine Zitierweise entscheiden. Du hast dabei die Auswahl zwischen verschiedene Zitierstilen, beispielsweise gibt es deutsche Zitierweisen oder amerikanische Stile wie die Harvard-Zitierweise.
Eine Übersicht mit Beispielen:
APA: Nachname, Initialen. (Jahr). Titel des Werkes. Verlag.
Beispiel Kurzverweis: (Mustermann, 2024)
Beispiel Vollbeleg: Mustermann, M. (2024). Zitieren. S. Fischer Verlag.
MLA: Nachname, Vorname. Titel des Werkes. Verlag, Jahr.
Beispiel Kurzverweis: (Mustermann 45)
Beispiel Vollbeleg: Max. Zitieren. S. Fischer Verlag, 2024.
Chicago: Nachname, Vorname. Titel des Werkes. Ort: Verlag, Jahr.
Beispiel Kurzverweis: (Musterfrau 2024, 45)
Beispiel Vollbeleg: Musterfrau, Marta. Quellen. München: Wissenschaftsverlag, 2024.
Harvard: Name, Vorname (Jahr), Titel des Werkes, Aufl., Erscheinungsort.
Beispiel Kurzverweis: (Musterfrau, 2024, p. 45)
Beispiel Vollbeleg: Musterfrau, Marta (2024). Quellen. 1. Aufl. München.
Deutsche Zitierweise: Vorname Nachname, Titel des Werkes. Ort: Verlag Jahr.
Beispiel Kurzverweis: (Mustermann 2024, S. 45)
Beispiel Vollbeleg: Max Mustermann, Zitieren. Stuttgart: S. Fischer Verlag 2024.
Auch wenn sich Quellenbelege in der Regel ähneln, gibt es dennoch einige kleine, aber wichtige Unterschiede. Während beispielsweise eine Quellenangabe aus dem Internet die URL benötigt, ist das für Buchquellen natürlich nicht notwendig.
Folgende Angaben gehören in eine vollständige Quellenangabe, sowohl für gedruckte als auch für Online-Quellen:
Beispiel:
Musterfrau, Martha. Grundlagen des Zitierens. 2. Aufl. Berlin: ABC Verlag, 2020.
Beispiel:
Mustermann, Max. Trends in der Wissenschaft. ABC Journal 12, Nr. 4 (2021): 123-135.
Beispiel:
Musterfrau, Maria. "Zukunft der Wissenschaft." Energiestiftung. Abgerufen von https://www.hierdievollständigeurl.de/ am 01. August 2024 um 15:00 Uhr.
Beispiel:
Mustermann, Markus. Innovation im digitalen Zeitalter [Video]. Abgerufen von https://www.hierdievollständigeurl.de/ am 5. August 2024.
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Du bist gerade dabei, den Hauptteil deiner wissenschaftlichen Arbeit zu schreiben und gibst dabei Schritt für Schritt alle deine Quellen an? Da du diese nicht nur in Form von Fußnoten, Endnoten oder im Text selbst anführen, sondern auch im Literaturverzeichnis auflisten musst, kann das schnell aufwendig werden. Die gute Nachricht: Du kannst dir diese Arbeit erleichtern, indem du dein Textverarbeitungsprogramm für dich arbeiten lässt. Microsoft Word bietet nützliche Funktionen, mit denen du Quellenangaben und Literaturverzeichnisse automatisch erstellen kannst.
Beachte jedoch, dass Word nicht alle Zitierstile abdecken kann. Wenn du mehr Zitierstile abdecken möchtest, empfehlen sich andere Programme wie z. B. Citavi oder Mendely.
Folge dafür diesen Schritten:
Klicke auf den Reiter “Zitate”. Auf der rechten Seite deines Word-Dokuments öffnet sich eine Auswahl. Wähle hier den gewünschten Zitierstil im Dropdown-Menü aus.
Klicke auf den Reiter „Referenzen“ und dann auf „Zitat einfügen“. Es öffnet sich ein neues Fenster.
Trage in diesem Fenster die Informationen zur Quelle in das Formular ein. Klicke dann auf “OK”. Das Fenster schließt sich nun wieder.
Klicke jetzt auf „Literaturverzeichnis“ und wähle das gewünschte Format aus. Nun erstellt Word ganz automatisch dein Literaturverzeichnis.
Beim wissenschaftlichen Schreiben können leicht kleinere Fehler passieren. Nicht alle davon sind dramatisch. Doch sind ausgerechnet deine Quellenbelege fehlerhaft, können sie die Glaubwürdigkeit deiner Arbeit gefährden oder sogar Probleme bei einer Plagiatsprüfung verursachen. In diesem Abschnitt erfährst du, welche häufigen Fehler du unbedingt vermeiden solltest und wie du sicherstellst, dass deine Quellennachweise korrekt und professionell sind:
Die korrekte Angabe von Quellen ist ein wesentlicher Bestandteil wissenschaftlichen Arbeitens, der oft über den Erfolg einer Arbeit entscheidet. Um dir die Erstellung deiner Quellenbelege zu erleichtern und Fehler zu vermeiden, haben wir einige praktische Tipps für dich zusammengestellt:
Beginne so früh wie möglich mit der Recherche und dem Sammeln relevanter Quellen für deine Arbeit. Notiere dir die bibliografischen Informationen jeder Quelle, sobald du sie findest, um späteren Stress beim Erstellen des Literaturverzeichnisses zu vermeiden.
Wenn du Informationen aus einer Quelle verwendest, die in Sekundärliteratur zitiert wird, versuche, die Originalquelle aufzuspüren und direkt zu zitieren. Dies erhöht die Glaubwürdigkeit deiner Arbeit.
Informiere dich über die spezifischen Zitationsanforderungen deines Fachbereichs oder deiner Universität. Manche Institute haben eigene Leitfäden, die dir helfen können, die richtige Zitierweise zu finden.
Um sicherzustellen, dass deine Argumente auf einer soliden Grundlage stehen, ist es sinnvoll, verschiedene Quellen zu einem Thema anzuschauen. Das hilft dir, ein umfassenderes Bild zu erhalten und unterschiedliche Perspektiven zu berücksichtigen.
Verwende direkte Zitate nur, wenn die genaue Formulierung des Originals wichtig für deine Argumentation ist. Ansonsten ist es oft besser, Inhalte in deinen eigenen Worten zusammenzufassen.
Gehe deine Quellen vor der Abgabe deiner Seminar- oder Abschlussarbeit noch einmal durch, um sicherzustellen, dass alle Informationen korrekt und vollständig sind. Achte auch darauf, dass alle Zitate im Text im Literaturverzeichnis aufgeführt sind.
Bei Unsicherheiten oder Fragen zur korrekten Zitation ist es ratsam, sich an deine Betreuung oder die Bibliothek deines Instituts zu wenden. Sie können dir weiterführende Informationen und Unterstützung bieten.
Stelle sicher, dass deine Quellenangaben vollständig und korrekt sind, indem du deine PDF-Dokumente einfach bearbeitest. Mit dem Adobe Acrobat Online Tool „PDF bearbeiten“ kannst du wichtige Informationen hervorheben und notwendige Notizen direkt einfügen.
Autor:
Der Dipl.-Betriebswirt und Experte in den Fachbereichen BWL, VWL und Finanzen hat bereits zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten verfasst und verfügt über ein breites Wissen in diesem Bereich.
Erfahre, was Sekundärliteratur ist und wie du sie für Studienarbeiten nutzt.
Lerne, wie du Primärliteratur in deiner Arbeit verwendest.
So erstellst du ein Abbildungsverzeichnis für Diagramme, Schaubilder und mehr.
Erfahre wie du deine Quellen für deinen wissenschaftliche Arbeit korrekt auflistest.