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Was ist ein Dokumentenformat?

Die verschiedenen Arten von Dokumentenformaten.

Welches Dokumentenformat soll ich verwenden?

Verschiedene Dokumentenformate in PDF umwandeln: So funktioniert’s.

Häufig gestellte Fragen.

Dokumentenformate – ein wahrer Dschungel an Abkürzungen, in dem es gar nicht so leicht ist, sich zurechtzufinden. In diesem Artikel bringen wir Licht ins Dunkel. Wir stellen dir die wichtigsten Dokumentenformate vor und helfen dir, Dateitypen wie PDF, HTML, ODT und DOC besser zu verstehen.

Was ist ein Dokumentenformat?

Was ist denn eigentlich ein Dokumentenformat? Hinter dieser Bezeichnung verbirgt sich ein Dateiformat für elektronische Dokumente, insbesondere Textdokumente.

Sie lassen sich in mehrere Hauptkategorien unterteilen: In Textdateien, in offene Dateiformate, in Tabellenkalkulationsdateien und in PDF-Dateien unterteilen. Das Dokumentenformat ist damit ein Überbegriff für eine ganze Reihe von Dateitypen für Dokumente. Eine Übersicht:

Textdateien.

  • DOC-Datei: ein Textdokument, das mit dem Programm Microsoft Word (Version 2003 oder älter) oder einem anderen Textverarbeitungsprogramm erstellt wurde.
  • DOCX-Datei: das aktuelle Dateiformat für Textdokumente, das mit Microsoft Word 2007 oder einer neueren Programm-Version erstellt wurde.
  • TXT-Datei: eine unformatierte Textdatei, die ausschließlich aus Textzeichen besteht.
  • RTF-Datei: universelles Textformat, das von verschiedenen Textverarbeitungsprogrammen geöffnet und verarbeitet werden kann.
  • XML-Datei: Textformat zur Strukturierung und Darstellung von Dateien in einer formatierten Datei.
  • HTML-Datei: Dokumentenformat zur Speicherung von reinen Textdateien mit interaktivem Inhalt, das mit jedem Browser oder Editoren geöffnet werden kann.
  • Log-Datei: textbasierte Protokolldatei, die in der IT zur Problemanalyse von Ereignissen eingesetzt wird.
  • Hosts-Datei: lokal gespeicherte Textdatei, in der IP-Adressen von Webseiten einem Hostnamen zugeordnet werden.
  • CSV-Datei: Textdatei, die zum Austausch und Speichern von einfach strukturierten Daten verwendet wird.

Offene Dateiformate.

  • ODS-Datei: offenes Tabellendokumentenformat, das mit der OpenOffice-Software Calc erstellt wurde.
  • ODT-Datei: offenes Textdokumentenformat, das systemübergreifend geöffnet und bearbeitet werden kann.
  • ODG-Datei: offenes Grafikformat für Vektorgrafiken, das mit Programmen wie OpenOffice Draw oder LibreOffice Draw erstellt wurde.
  • ODP-Datei: offenes Dateiformat für Präsentationen, das mit Programmen wie OpenOffice oder LibreOffice erstellt wurde.

Tabellenkalkulationsdateien.

  • XLS-Datei: Tabellendokumentenformat das mit dem Programm Microsoft Excel (Version 2003 oder älter) erstellt wurde.
  • XLSX-Datei: das aktuelle Dateiformat für Tabellenkalkulationen, das mit Microsoft Excel 2007 oder einer neueren Programm-Version erstellt wurde.
  • XLSM-Datei: auf XML-basierendes und makrofähiges Tabellendokumentenformat, das mit Microsoft 2007 oder einer neueren Programm-Version erstellt wurde.

PDF-Dateien.

  • PDF-A: Dateiformat zur Archivierung digitaler Dokumente über einen längeren Zeitraum.
  • PDF-E: spezielles Dateiformat, das für das Ingenieurwesen entwickelt wurde und interaktive 3D-Elemente darstellen kann.
  • PDF-X: Dateiformat das Eigenschaften von Druckvorlagen beschreiben und damit die Datenübermittlung von der Druckvorstufen bis hin zum finalen Druck ermöglicht.
  • PDF-VT: spezielles Austauschformat, das für den variablen Datendruck und Transaktionsdruck für verwendet wird.
  • PDF-UA: Dateiformat zur Erstellung barrierefreier Dokumente.
  • Durchsuchbare PDF: Textdokument, das mit der Suchfunktion eines PDF Readers durchsucht werden kann.
  • PAdES: Abkürzung für PDF Advanced Electronic Signatures, enthält Einschränkungen und Erweiterungen für PDF-Dateien, um elektronische Signaturen anzupassen.
  • PDF-H: Dateiformat, das für das Gesundheitswesen entwickelt wurde zur Erfassung, zum Austausch und zur Aufbewahrung von Patientendaten.

Diese Vielfalt bringt viele Vorteile mit sich – so gibt es für jeden Einsatzbereich ein passendes Dokumentenformat. Allerdings erschwert die Bandbreite verschiedener Dokumentenformate oft auch den Austausch von Dokumenten. Um dem entgegenzuwirken, gibt es heute international standardisierte Dokumentenformate. Zu diesen von der internationalen Organisation für Normung (ISO) zertifizierten Dokumentenformaten gehört zum Beispiel das Portable Document Format (PDF).

Die verschiedenen Arten von Dokumentenformaten.

Nun weißt du, was ein Dokumentenformat ist – schauen wir uns im nächsten Schritt an, welche Dokumentenformate es gibt. Wie bereits erwähnt, existiert eine ganze Bandbreite verschiedener Dateitypen für Dokumente. Unter diesen sind einige auf sehr spezielle Anwendungsfälle zugeschnitten, während andere im Alltag häufiger verwendet werden. Im Folgenden stellen wir dir die vier wichtigsten und bekanntesten Dokumentenformate in einem kurzen Überblick vor.

Das Dokumentenformat PDF.

Die Abkürzung PDF steht für "Portable Document Format". Das Format wurde 1993 von Adobe als plattformunabhängiges Dateiformat entwickelt. PDF-Dokumente können neben Texten, Tabellen und Bildern auch Links, Buttons, Formulare, Audio- und Videoelemente sowie Funktionen enthalten. Sie können mit dem kostenlosen Adobe Acrobat Reader sowohl unter Windows als auch unter macOS geöffnet werden.

Heute ist PDF ein offener Standard der ISO. PDF-Dateien entsprechen den ISO 32000-Standards für den Austausch elektronischer Dokumente, einschließlich speziell entwickelter Standards wie PDF/A (Archivierung), PDF/E (technische Dokumente) und PDF/X (Druckproduktion). Um Menschen mit Behinderungen den Zugang zu Inhalten zu erleichtern, können PDF-Dateien auch nach den Standards für die Barrierefreiheit erstellt werden.


Das Standard-Format für die Textverarbeitung: die DOC- bzw. DOCX-Datei.

Das Dokumentenformat DOC / DOCX.

Eine DOC-Datei ist ein Textdokument, das üblicherweise mit Microsoft Word erstellt wurde. Textdokumente werden mit der Endung .doc oder .docx gespeichert. Nach dem Speichern können sie beliebig oft angepasst und bearbeitet werden.

Die DOC-Datei hat ihren Ursprung im Jahr 1983. Damals wurde das Textformat von Microsoft als Format für das Office-Programm Word entwickelt und ist bis heute eines der beliebtesten Formate für die Textverarbeitung. Das DOC-Format wurde in den Versionen von Microsoft Word bis 2003 verwendet und 2007 durch das OpenXML-Format DOCX abgelöst. Der Hauptunterschied zwischen DOC und DOCX liegt in der Art und Weise, wie Informationen gespeichert werden. DOC-Dateien basieren auf dem Konzept des GUI-Textverarbeitungsprogramms Bravo, das als erstes Textverarbeitungsprogramm gilt. DOCX-Dateien hingegen speichern das Layout in XML- und CSS-Dateien.


Wird oft für die Erstellung von Webseiten verwendet: die HTML-Datei.

Das Dokumentenformat HTML.

HTML steht als Abkürzung für "Hypertext Markup Language" (zu Deutsch "Hypertext-Auszeichnungssprache"). Im Dokumentenformat HTML werden reine Textdateien mit interaktivem Inhalt gespeichert. Zusätzlich zu den direkt ersichtlichen Inhalten wie Texten können HTML-Dateien auch Metainformationen enthalten, die zum Beispiel über die im Text verwendeten Sprachen oder die Autor*innen des HTML-Dokuments informieren.

Auf HTML-Dateien kann mit jedem Browser zugegriffen werden, unabhängig vom Betriebssystem. Außerdem können HTML-Dokumente mit Editoren wie dem Windows-Editor geöffnet werden. HTML wurde speziell für digitale Medien entwickelt. Daher lassen sich diese Dokument-Dateitypen optimal auf dem Bildschirm darstellen, sind aber nicht darauf ausgelegt, in gedruckter Form genutzt zu werden.


Die internationle Standardformat für Textdokumente - die ODT-Datei.

Das Dokumentenformat ODT.

Eine ODT-Datei ist ein Dateityp des OpenDocument-Formats (kurz ODF), das aus mehreren Dateierweiterungen mit jeweils unterschiedlichen Endungen besteht. Zu den ODF-Dateien gehören beispielsweise ODT-Dateien (Textdateien) und ODS-Dateien (Tabellendateien). ODT steht für Open Document Textformat, was in etwa "offenes Textdokumentformat" bedeutet. ODT-Dateien haben die Dateiendung ".odt".

Das Open Document Format, oder wie es eigentlich heißt "OASIS Open Document Format for Office Applications", ist ein international genormter Standard für Bürodokumente. Dabei verwendet das Dokumentenformat eine XML-basierte Auszeichnungssprache. Das ODF-Format wurde entwickelt, um das Erstellen, Öffnen und Bearbeiten von Dokumenten unabhängig von einer bestimmten Software oder einem bestimmten Betriebssystem zu ermöglichen. Damit unterscheidet sich ODF von Formaten wie DOC, welches nur mit bestimmten Programmen geöffnet werden kann.

Welches Dokumentenformat soll ich verwenden?

Alle genannten Dokumentenformate können für die Arbeit mit und den Austausch von Dokumentendateien verwendet werden. Dennoch hat jedes der vorgestellten Formate individuelle Eigenschaften, Vorteile und Nachteile. Deshalb solltest du je nach deinen Bedürfnissen entscheiden, welches Format du verwendest.

PDF ist ein sicherer Standard für Dokumente. PDF-Dokumente werden auf jedem Gerät gleich angezeigt. Sie können auf jedem Gerät mit einer kostenlosen PDF-Software wie dem Adobe Acrobat Reader angezeigt werden.

HTML eignet sich für die Erstellung von Websites, jedoch nicht für den Druck. Dieses Format solltest du verwenden, wenn du HTML-Code schreibst.

DOC ist ein bekanntes und weit verbreitetes Dokumentenformat, das aber proprietär und daher auf die Nutzung mit Microsoft Word ausgelegt ist. Microsoft Word wird von vielen Menschen im privaten wie beruflichen Kontext genutzt. DOC-Dokumente sind bearbeitbar.

ODT ist ein Open Source-Format, das heißt, es kann mit kostenloser Software wie etwa OpenOffice geöffnet werden. Allerdings ist ODT weniger verbreitet als zum Beispiel DOC.


Welches Dokumentenformat du verwendest, hängt immer von deinen individuellen Bedürfnissen ab.

Verschiedene Dokumentenformate in PDF umwandeln: So funktioniert’s.

PDF ist nicht nur ein beliebtes Dokumentenformat, sondern auch der Standard für den Austausch und die Präsentation von Dokumenten – egal, ob im privaten oder beruflichen Umfeld. Und das hat vor allem einen Grund: Das Layout eines Dokuments bleibt in einem PDF immer erhalten, das bedeutet, dass die PDF-Datei auf dem Mac oder unter Windows genauso angezeigt wird wie im Original.

Um beim Teilen von Dokumenten in verschiedensten Formate Anzeigefehler oder Inkompatibilität mit anderen Programmen zu vermeiden, kannst du dein Dokumentenformat in ein PDF umwandeln. Mit den Tools von Adobe hast du dabei verschiedene Möglichkeiten.


Mit Adobe Acrobat kannst du mit wenigen Klicks verschiedene Dateitypen in PDF umwandeln.

Dokumentenformate in PDF konvertieren mit den Adobe Acrobat Onlinetools.

Mit den Adobe Acrobat Onlinetools kannst du verschiedene Dateitypen in PDF umwandeln, PDF in JPEG oder andere Bildformate umwandeln, PDF-Dateien bearbeiten und die Größe von PDF-Dateien reduzieren.

Mit dem PDF-Converter kannst du fast jede Datei in eine PDF-Datei umwandeln. Dabei werden folgende Dateiformate und Dokumentenformate unterstützt: DOCX, DOC, XLSX, XLS, PPTX, PPT, TXT, RTF, JPEG, PNG, TIFF und BMP. Auch AI-, INDD- und PSD-Dateien können mit den Onlinetools über jeden Browser in PDF konvertiert werden. Die Formatierung des Dokuments bleibt dabei erhalten.

Anleitung: Dokumentenformate mit den Onlinetools in PDF konvertieren.

So kannst du mit dem PDF-Converter Dateien online in PDF umwandeln:

  1. Öffne das Onlinetool.
  2. Klicke oben auf den Button Datei auswählen oder ziehe die gewünschte Datei direkt in den Bereich für Dateien.
  3. Wähle die Datei aus, die du in ein PDF konvertieren willst.
  4. Lade deine neue PDF-Datei herunter oder melde dich an, um sie zu teilen.

Dokumentenformate in PDF konvertieren mit Adobe Acrobat Pro.

Egal, ob du eine Datei in PDF umwandeln, PDF in andere Dateiformate wie Microsoft Word exportieren oder ein Dokument unterschreiben möchtest – mit Adobe Acrobat Pro stehen dir verschiedene Tools zur Verfügung, mit denen du deine Dokumente bearbeiten, teilen und organisieren kannst. Zudem kannst du mit Adobe Acrobat Pro ebenfalls verschiedene Dokumentenformate in PDF konvertieren. Dabei werden unter anderem die Formate HTML, DOC, DOCX, TXT und RTF unterstützt. Während der kostenlose PDF-Converter nur begrenzt oft nutzbar ist, kannst du mit Adobe Acrobat Pro unbegrenzt viele Dokumente in PDF konvertieren und außerdem viele weitere Features, Vorteile und Tutorials nutzen.

Anleitung: Dokumentenformate mit Adobe Acrobat Pro in PDF konvertieren.

So kannst du mit Adobe Acrobat Pro verschiedene Dokumentenformate in PDF umwandeln:

  1. Gehe zum Speicherort deines Dokumentes
  2. Klicke mit einem Rechtsklick auf das Dokument.
  3. Wähle dann „In Adobe PDF konvertieren“ aus.
  4. Wähle als neues Dateiformat .pdf aus.
  5. Wähle einen (neuen) Speicherort für die Datei und vergib einen Dateinamen.
  6. Klicke abschließend auf „Speichern“. Dein Dokument wird dann am gewünschten Speicherort als PDF abgelegt

Überall produktiv sein.

Adobe ist der Erfinder des PDF-Formats. Du kannst dich also darauf verlassen, dass du mit unseren Onlinetools hochwertige Ergebnisse erzielst.

Häufig gestellte Fragen.

Welche Dokumentenformate gibt es?

Es gibt viele verschiedene Dokumentenformate. Das wohl am weitesten verbreitete Dokumentenformat sind dabei jedoch das PDF oder Portable Document Format. Für das Dokumentenformat gibt es sogar mehrere ISO-Normen, die es zu einem internationalen Standard machen.

Was sind die wichtigsten Dateiformate?

  • PDF (Portable Document Format)
  • DOC / DOCX (Microsoft Word-Dokument / Microsoft Word Open XML Dokument)
  • HTML (Hypertext Markup Language)
  • ODT (OpenDocument-Textdatei)

Was ist der Unterschied zwischen Dokumenten und Dateien?

Im Alltag wird der Begriff „Dokument“ hauptsächlich für Textdateien verwendet. Dazu gehören Dokumente, die im DOC- oder DOCX-Format abgespeichert sind oder auch PDF-Dokumente. Die meisten anderen Formate wie etwa Bilder, Audio-Dateien oder Videos werden allgemein eher als „Dateien“ bezeichnet.

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