In welchen Situationen könntest du bei der Arbeit mit Kritik konfrontiert werden?
Es gibt eine Reihe von Situationen, in denen du bei der Arbeit Kritik erfahren könntest. Dafür kann es viele Gründe geben, beispielsweise deine Arbeitsmenge, dein Verhalten oder deine Einstellung.
Kritik kann von unterschiedlichen Personen geäußert werden, beispielsweise von Kolleginnen und Kollegen, Vorgesetzten oder von der Kundschaft.
Beispiele:
- Vieraugengespräch mit einem direkten Vorgesetzten.
- Jährliche Leistungsüberprüfung.
- Feedback von Kolleginnen und Kollegen.
- Kundenumfragen oder -bewertungen.
- Beschwerde-E-Mails der Kundschaft.
- Online-Rezensionen auf Plattformen wie Google oder TripAdvisor.
Wie kannst du mit Kritik am Arbeitsplatz umgehen?
Zu lernen, wie du mit Kritik umgehen kannst, ist eine wichtige Entwicklung auf deinem beruflichen Weg. Hier sind einige Tipps, die dir beim Umgang mit Kritik helfen können.
Betrachte Kritik als nützliches Feedback und nimm sie nicht persönlich.
Denke daran: Wenn du negatives Feedback zu deiner Arbeit erhältst, bezieht sich das nur auf deine Arbeit. Die Kritik richtet sich nicht gegen dich als Person und sie definiert dich nicht. Stattdessen solltest du Kritik als Chance zur Weiterentwicklung betrachten. Siehe sie als Feedback, nicht als Beschwerde, und akzeptiere sie als etwas, das deine Arbeit verbessern kann.
Vermeide eine negative Reaktion.
Natürlich kann Kritik Gefühle wie Ärger oder Frustration auslösen. Daher ist es wichtig zu wissen, wie du mit negativem Feedback umgehen kannst, um diese Reaktionen zu vermeiden. Denn sie könnten zu weiterer Kritik führen, die sich dann womöglich gegen deine Person richtet, was zu weiterer Verärgerung führen kann. Damit erhält die Kritik mehr Substanz und schadet womöglich deinem Ruf.
Versuche, konstruktives Feedback wertzuschätzen.
Konstruktives Feedback ist ein nützliches Werkzeug, das du annehmen solltest. Konstruktive Kritik kann deine Arbeit verbessern und dir durch einen neuen Blickwinkel neue Möglichkeiten eröffnen. Wenn du erst eine Woche an einem Projekt gearbeitet hast und eine erfahrenere Person dir Feedback gibt, kannst du dadurch erfahren, was du richtig machst und was du ändern musst.
Akzeptiere, dass jeder Fehler macht, anstatt dir Selbstvorwürfe zu machen.
Du bist nicht die erste Person, die einen Fehler bei der Arbeit macht, und du wirst auch die nicht letzte sein. Lass dich davon nicht ärgern oder frustrieren, sondern nimm die Kritik an und mach was draus. Auch wenn die Kritik deiner Meinung nach ungerechtfertigt war, kannst du daran wachsen. Wer weiß, am Ende kannst du vielleicht zeigen, dass die Kritik falsch war.
Überlege, Prozesse oder Verhaltensweisen zu ändern, um weitere Probleme zu vermeiden.
Überlege, ob du dir die Kritik zu Herzen nehmen solltest. Manchmal möchte man Kritik einfach zurückweisen, doch es gibt auch Situationen, in denen man sie beherzigen und vielleicht Änderungen vornehmen sollte. Wenn du einfach so weitermachst wie bisher, bekommst du vielleicht immer das gleiche Feedback.
Wie du mit ungerechtfertigter Kritik umgehen kannst.
Während konstruktive Kritik nützlich sein kann, bewirkt ungerechtfertigte Kritik häufig das Gegenteil. Diese Art von Feedback wirkt negativer und wird häufig als persönlicher Angriff oder eine Art von Mobbing wahrgenommen. Beispielsweise wenn die Absicht nur darin besteht, dich zu blamieren und sich über deine Arbeit lustig zu machen.
Hier sind einige Tipps für den Umgang mit ungerechtfertigter Kritik am Arbeitsplatz.
- Dokumentiere das Datum und Details wiederholter Vorfälle. Erhältst du ungerechtfertigte Kritik per E-Mail oder über Messenger-Plattformen, solltest du sie als Beweis aufbewahren.
- Sprich mit der Person, die dich kritisiert hat. Wenn du dich dabei nicht unwohl fühlst, kannst du sie bitten, ihr Verhalten zu erklären.
- Sieh in deinem Handbuch für Mitarbeitende nach. Hier solltest du eine Definition von Mobbing am Arbeitsplatz finden und nachlesen können, wo du dieses Verhalten melden kannst.
- Wende dich an deine Vorgesetzten oder an die Personalabteilung. Wende dich zuerst an deine Vorgesetzten. Sollte es sich dabei um die Person handeln, die du melden möchtest, wende dich an die Personalabteilung.
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