Dokumentenmanagement kommt damit sowohl innerhalb von Betrieben, beispielsweise bei interner Bürokommunikation oder der Buchhaltung, als auch im Austausch zwischen Unternehmen, Kund*innen und Freiberufler*innen zum Einsatz. Dabei kann es um ganz unterschiedliche Typen von Schriftstücken gehen. Typischerweise betrifft es Dokumentgruppen wie:
1. Verträge
2. Urkunden
3. Fotos
4. Videos
5. Grafiken
6. Angebote
7. Präsentationen
8. Rechnungen
9. Belege
10. Akten
11. Gutachten
12. Technische Zeichnungen
13. Diagramme
14. Werbe- und Marketingtexte
Warum ist Dokumentenmanagement wichtig?
Dokumentenmanagement ist von entscheidender Bedeutung, da es eine effiziente Organisation von Dokumenten, ein einfaches Auffinden, verbesserte Zusammenarbeit, eine sichere Speicherung und die Einhaltung von Vorschriften ermöglicht, was im Umkehrschluss zu effizienteren Workflows und Kosteneinsparungen führt. Es stellt außerdem sicher, dass Dokumente geschützt und ordnungsgemäß verwendet werden.
Und das ist so wichtig, weil viele von uns bestimmt schon mal folgende Situation erlebt haben: Im Team muss ein Dokument, zum Beispiel ein Vertragsentwurf, erstellt und mit einem Kunden abgestimmt werden. Nach einem ersten Briefing erstellt Person A den Text, der dann von Person B angepasst und umformuliert wird. Die neue Version speichert Person B als neue Datei auf dem eigenen Rechner ab. Nun will parallel auch noch Person C spontan Passagen im Vertrag ändern, tut dies allerdings im ursprünglichen Dokument und ohne Berücksichtigung der ersten Anpassungen. Auch Person C speichert die bearbeitete Version unter neuem Dateinamen lokal ab. Schon nach kurzer Zeit kursieren so drei Versionen eines Dokuments, die wieder auf einen gemeinsamen Stand gebracht werden müssen, wobei kostbare Arbeitszeit verloren geht.
Das Beispiel zeigt: Je mehr Menschen mit ein und demselben Dokument arbeiten, desto wahrscheinlicher wird es, dass sich Fehler einschleichen. Vor allem wenn mehrere Endgeräte benutzt werden, klare Absprachen fehlen und ohne eine Software gearbeitet wird, die für alle im Team immer den aktuellen Bearbeitungsstand eines Dokuments sichert, sind Pannen förmlich vorprogrammiert. Genau hier kommt das Dokumentenmanagement ins Spiel. Dokumentenmanagementsysteme arbeiten mit einer Versionierung, Änderungen an einem Dokument werden also nachvollziehbar protokolliert und festgehalten.
Vorteile des Dokumentenmanagements.
Mit Programmen für Dokumentenmanagement wie Acrobat Web behältst du immer den Überblick über deine Workflows. Von der Erstellung von Texten über die geräteübergreifende synchronisierte Bearbeitung der Dokumente bis hin zu optimierten Freigabeprozessen und rechtsverbindlichen digitalen Unterschriften bietet dir das Dokumentenmanagement viele Vorteile. Hier die wichtigsten davon im Überblick:
Mit Programmen für Dokumentenmanagement wie Acrobat Web behältst du immer den Überblick über deine Workflows. Von der Erstellung von Texten über die geräteübergreifende synchronisierte Bearbeitung der Dokumente bis hin zu optimierten Freigabeprozessen und rechtsverbindlichen digitalen Unterschriften bietet dir das Dokumentenmanagement viele Vorteile. Hier die wichtigsten davon im Überblick:
- Effiziente Organisation von Dokumenten: Mehrere Personen können Dokumente zeitgleich und ortsunabhängig bearbeiten.
- Verbesserte Zusammenarbeit: Geräteübergreifend wird immer der aktuelle Bearbeitungsstand gespeichert.
- Compliance und Audit-Trail: Sämtliche Änderungsschritte werden für alle sichtbar protokolliert.
- Kosten und Zeitersparnis: Dateien werden zentral in der Cloud gespeichert und sind so immer und überall verfügbar.
- Verbesserte Suche und Zugriffsgeschwindigkeit: Dokumente sind durch Verschlagwortung schnell und einfach wiederzufinden.
- Nachhaltigkeit: Durch die digitale Archivierung können große Mengen Papier eingespart werden.
- Effizientere Abläufe: Der Workflow wird durch Textbausteine vereinfacht und effizienter gestaltet.
- Automatisierung von Prozessen: Bestimmte Prozesse wie das Erfassen von Rechnungen erfolgen automatisch.
- Sicherheit und Datenschutz: Durch Zugriffsberechtigungen werden sensible Daten geschützt.
- Rechtssicherheit: Es können rechtssichere Signaturen erstellt werden
Schlüsselkomponenten eines Dokumentenmanagementsystems.
Damit das Dokumentenmanagement effektiv ist, muss ein Dokumentenmanagementsystem bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Zunächst einmal hängt die Auswahl des richtigen DMS natürlich von den zu erledigenden Aufgaben ab. Je nachdem, ob es zum Beispiel um Buchhaltung und Rechnungsfreigaben, um Onboarding-Prozesse oder eher um das Vertragsmanagement geht, können andere Systeme zum Einsatz kommen.
Davon abgesehen lässt sich jedoch sagen, dass jedes DMS nicht nur die reine Ablage und Archivierung von Dokumenten optimieren muss. Im Idealfall sollten auch folgende Funktionen integriert sein:
• Automatische Dokumentenerfassung
• Verwaltung von Dokumenten
• Individuell einstellbarer Dokumentenzugriff
• Gleichzeitige Bearbeitung von Dokumenten durch mehrere Benutzer*innen
• Automatische Texterkennung
• Schutz sensibler Daten (z. B. durch Verschlüsselung)
• Integration mit anderen Systemen
• Dokumentenspeicher und automatischer Datei-Backup
• Suchfunktion
• Versionskontrolle
• Zugriffssteuerung