Acrobat für Einzelanwender
Kostenlos und flexibel im Browser – erstelle, bearbeite und unterschreibe PDFs online, ohne Software-Installation. Nutze die Acrobat-Tools, um deine Dokumente jederzeit und überall effizient zu verwalten.
Wir erklären dir, was ein Dokumentenmanagementsystem (DMS) ist, wie ein DMS funktioniert und wie du deine Dokumente digital verwaltest.
ZUM ABSCHNITT SPRINGEN
DMS ist die Abkürzung für Dokumentenmanagementsystem. Ein DMS-System ist eine Softwarelösung zur Erfassung, Verwaltung, Archivierung und Nachverfolgung digitaler Dokumente wie Rechnungen, Verträge oder E-Mails.
Als Document Management System kombiniert ein DMS modernes Dokumentenmanagement mit Content-Management-Funktionen. Dadurch können Unternehmen dokumentenbasierte Prozesse effizient organisieren und die Zusammenarbeit verbessern.
Ein Dokumentenmanagementsystem ermöglicht unter anderem:
Viele DMS-Systeme speichern Dateien in einer Cloud und unterstützen zusätzlich Funktionen wie Versionierung, Zugriffsrechte oder automatische Indexierung.
Egal ob Rechnungen, Lieferscheine oder Verträge – spare dir mühevolle Arbeit durch die automatische Katalogisierung eingehender Schriftstücke.
Wandle gescannte Dokumente mit wenigen Klicks in editierbare PDF-Dateien um. Anschließend kannst du
sie ganz einfach nach bestimmten Wörtern durchsuchen und bearbeiten.
Egal wann und von wo Menschen arbeiten – in der Cloud sind Dateien immer sofort für alle Beteiligten verfügbar.
Unabhängig davon, welches Gerät sie gerade benutzen.
Von der Präsentation bis hin zum Vertragsentwurf: Ein DMS erlaubt dir, dass beliebig viele Personen online am selben Dokument arbeiten, Texte verändern oder Kommentare hinterlassen.
Du willst, dass nur ein bestimmter Personenkreis Zugriff auf eine Datei hat? Sichere deine Dokumente durch digitale Verschlüsselung, Passwörter oder die Schwärzung einzelner Textpassagen.
Filtere nach unterschiedlichsten Parametern wie Dateinamen, Inhalten aus dem Dokument oder Metadaten und finde so immer genau die Datei, die du suchst in wenigen Sekunden.
Egal ob am Laptop, Tablet oder dem Smartphone: Mit einem DMS kannst du einfach, sicher und rechtsverbindlich digitale Unterschriften von anderen einholen oder selbst online Dokumente unterzeichnen.
Die Einführung eines Dokumentenmanagementsystems (DMS) bietet Unternehmen zahlreiche Vorteile und unterstützt dabei, dokumentenbasierte Prozesse effizienter zu gestalten. Ein DMS verbessert die Organisation von Dokumenten und sorgt dafür, dass Dateien schneller gefunden und einfacher zugänglich sind. Gleichzeitig ermöglicht es, verschiedene Dokumentenversionen zu verwalten und Änderungen nachvollziehbar zu dokumentieren. Das erleichtert die Zusammenarbeit im Team und unterstützt ein strukturiertes Workflow-Management. Insgesamt entstehen so effizientere Arbeitsabläufe und eine höhere Produktivität.
Das ist besonders relevant, weil Studien zeigen, dass Beschäftigte durchschnittlich mehr als 11 Stunden pro Woche mit Aufgaben rund um das Dokumentenmanagement verbringen. Ein erheblicher Teil dieser Zeit wird jedoch nicht produktiv genutzt. Ein gut eingesetztes DMS kann hier helfen, Prozesse zu automatisieren und den Zeitaufwand deutlich zu reduzieren.
Grundsätzlich lässt sich digitales Dokumentenmanagement auch ohne spezielle Software organisieren. In vielen Unternehmen erfolgt die Ablage von Dokumenten beispielsweise über Fileserver. Dateien werden dort manuell benannt und in Ordnerstrukturen gespeichert. In der Praxis führt das jedoch häufig zu unübersichtlichen Verzeichnissen. Dokumente werden falsch abgelegt, unklar benannt oder gehen in komplexen Ordnerstrukturen verloren. Besonders bei großen Mengen an Dateien wird es dadurch zunehmend schwieriger, Dokumente schnell wiederzufinden.
Moderne Dokumentenmanagementsoftware wie Acrobat Web bietet hier eine deutlich effizientere Lösung. Sie sorgt für eine zentrale, transparente Verwaltung von Dateien und erleichtert es allen Beteiligten, den Überblick über Dokumente zu behalten. Darüber hinaus unterstützen solche Lösungen strukturierte Workflows – etwa indem mehrere Personen gleichzeitig, ortsunabhängig und geräteübergreifend an Dokumenten arbeiten können.
Dateien schneller finden, sensible Daten schützen, Workflows optimieren: Dokumentenmanagementsysteme bringen Ordnung ins Büro.
Einzelnen Anwender*innen, aber vor allem Unternehmen, bietet ein DMS im Berufsalltag also viele Vorteile. Wir haben dir hier die wichtigsten Aufgaben eines DMS im Überblick zusammengestellt:
Ein Dokumentenmanagementsystem (DMS) ist für Unternehmen, Teams und Selbstständige sinnvoll, die regelmäßig mit vielen digitalen Dokumenten arbeiten. Ein DMS-System hilft dabei, Dokumente strukturiert zu organisieren, schneller zu finden und sicher gemeinsam zu bearbeiten. Gleichzeitig unterstützt es die Einhaltung von Vorschriften und verbessert die Zusammenarbeit sowie die Produktivität im Umgang mit Dateien.
Ob bei der Verarbeitung eingehender Rechnungen, der Prüfung von Verträgen oder der Erstellung von Marketinginhalten: Je nach Branche und Anwendungsfall muss ein Document Management System (DMS) unterschiedliche Anforderungen erfüllen.
Bevor sich Unternehmen für ein DMS entscheiden, sollten sie daher zunächst klären, wofür das System eingesetzt werden soll. Wichtige Fragen sind zum Beispiel:
Die Antworten auf diese Fragen helfen dabei, die eigenen Anforderungen zu definieren und ein passendes DMS-System auszuwählen.
Bei der Auswahl eines Dokumentenmanagementsystems (DMS) spielen nicht nur Arbeitsprozesse eine Rolle, sondern auch gesetzliche Vorgaben. Eine wichtige Anforderung ist die sogenannte Aufbewahrungspflicht für geschäftliche Unterlagen.
In Deutschland müssen viele Dokumente aus steuerlichen und handelsrechtlichen Gründen sechs oder zehn Jahre archiviert werden. Ein DMS-System sollte deshalb Funktionen bieten, mit denen sich Dokumente revisionssicher speichern und bei Bedarf schnell wieder abrufen lassen.
Für folgende Unterlagen gelten gesetzliche Aufbewahrungsfristen:
Ein geeignetes DMS-System unterstützt Unternehmen dabei, diese Dokumente langfristig und gesetzeskonform zu archivieren.
Ein DMS-System muss Dokumente nicht nur speichern, sondern auch datenschutzkonform verwalten. Dazu gehört beispielsweise die Möglichkeit, personenbezogene Daten nach Ablauf gesetzlicher Fristen automatisch zu löschen.
Die Grundlage dafür bildet unter anderem Artikel 17 der DSGVO, das sogenannte „Recht auf Vergessenwerden“. Nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen müssen entsprechende Daten aus dem System entfernt werden.
Darüber hinaus müssen Unternehmen jederzeit nachvollziehen können:
Ein Dokumentenmanagementsystem sollte deshalb Funktionen bieten, mit denen sich sensible Informationen schützen lassen – zum Beispiel durch Zugriffsrechte, Verschlüsselung oder das Schwärzen vertraulicher Inhalte.
Grafische Darstellung zum Thema Datenschutz mit Darstellungen von Dateien und Schlössern.
Im Arbeitsalltag von Selbstständigen und kleinen Unternehmen entstehen täglich zahlreiche Dokumente: Rechnungen müssen erstellt, E-Mails beantwortet, Verträge überarbeitet und Dateien archiviert werden.
Ein Dokumentenmanagementsystem unterstützt dabei, diese Aufgaben effizient zu organisieren. Viele Prozesse lassen sich mit einem DMS automatisieren oder deutlich vereinfachen. Programme wie Acrobat helfen beispielsweise dabei, Dokumente schneller zu finden, gemeinsam zu bearbeiten oder sicher zu speichern.
Ein Dokumentenmanagementsystem (DMS) unterstützt Unternehmen dabei, Dokumente schneller zu organisieren, zu finden und gemeinsam zu bearbeiten. Moderne DMS-Software bietet dafür zahlreiche Funktionen, die typische Aufgaben im Dokumentenmanagement automatisieren oder deutlich vereinfachen.
Die folgende Übersicht zeigt, wie ein DMS-System die tägliche Arbeit mit Dokumenten erleichtert:
Moderne DMS-Systeme wie Acrobat Web verfügen über OCR-Texterkennung. OCR steht für „Optical Character Recognition“ und bezeichnet die automatische Erkennung von Text in Bildern oder gescannten Dokumenten.
Diese Funktion ist besonders hilfreich, wenn Papierdokumente digitalisiert werden sollen. Ein Dokumentenmanagementsystem mit OCR kann gescannte Inhalte erkennen und in durchsuchbare oder bearbeitbare Dokumente umwandeln.
Auch Informationen aus E-Mails, Formularen oder anderen digitalen Dokumenten lassen sich so automatisch erfassen und weiterverarbeiten.
Grafische Darstellung zur Texterkennung mit OCR-Software.
Damit ein Dokumentenmanagementsystem im Arbeitsalltag effizient funktioniert, sollte es sich in andere Software integrieren lassen. Dazu gehören zum Beispiel E-Mail-Programme, Buchhaltungssoftware oder Projektmanagement-Tools.
Ein DMS-System kann beispielsweise eingehende E-Mails automatisch erfassen und im System archivieren. Dadurch bleiben wichtige Informationen nicht mehr in einzelnen Postfächern verborgen, sondern stehen allen berechtigten Personen zentral zur Verfügung.
Solche Integrationen verbessern die Zusammenarbeit im Team und sorgen dafür, dass Dokumente und Informationen schneller gefunden werden.
Die Einführung eines Dokumentenmanagementsystems (DMS) sollte gut geplant sein. Mit den richtigen Schritten lässt sich die Umstellung effizient gestalten und typische Fehler vermeiden.
Die Umstellung auf ein neues System erfordert Zeit, insbesondere wenn bisher kein digitales Dokumentenmanagement existiert. Plane die Einrichtung des DMS sowie die Einarbeitung der Teammitglieder ein. Eine verantwortliche Person sollte früh festgelegt werden, um die korrekte Nutzung und kontinuierliche Überwachung des Systems sicherzustellen. Regelmäßige Schulungen helfen, das volle Potenzial des DMS auszuschöpfen.
Bevor ein DMS implementiert wird, sollte der aktuelle Umgang mit Dokumenten analysiert werden:
Diese Analyse zeigt Schwachstellen auf und erleichtert die Auswahl eines passenden DMS.
Als nächstes gilt es, die verschiedenen Dokumentarten innerhalb des Unternehmens zu erfassen, z. B.:
Tipp: Eine Checkliste kann helfen, die Dokumente systematisch zu erfassen, die sofort verfügbar sein müssen, und die Kompatibilität mit dem neuen DMS sicherzustellen.
Es gibt verschiedene Dokumentenmanagementsysteme (DMS), die je nach Unternehmensgröße, IT-Infrastruktur und Anforderungen eingesetzt werden. Die folgenden Arten von DMS-Systemen sind besonders verbreitet:
On-Premise-DMS: Bei einem On-Premise-DMS wird die Software direkt in der IT-Infrastruktur eines Unternehmens installiert. Die Daten liegen auf eigenen Servern, wodurch Unternehmen die volle Kontrolle über Sicherheit und Datenverwaltung behalten. Gleichzeitig sind interne Ressourcen für Wartung, Updates und Backups erforderlich.
Cloud-DMS: Cloudbasierte DMS-Systeme werden über das Internet bereitgestellt und vom Anbieter betrieben. Unternehmen können ohne aufwendige Installation auf die Software zugreifen und Dokumente von verschiedenen Geräten und Standorten aus verwalten. Cloud-DMS gelten als flexibel, skalierbar und werden meist über ein abonnementbasiertes Modell angeboten.
Hybrides DMS: Hybride Lösungen kombinieren lokale Speicherung mit Cloud-Funktionen. Sensible Dokumente können im eigenen System gespeichert werden, während andere Dateien über die Cloud verwaltet und gemeinsam bearbeitet werden.
Branchenspezifisches DMS: Einige Dokumentenmanagementsysteme sind speziell auf bestimmte Branchen zugeschnitten. Sie enthalten beispielsweise vorkonfigurierte Workflows, Vorlagen oder Compliance-Funktionen für Bereiche wie Gesundheitswesen, Rechtsberatung oder Bauwesen.
Open-Source-DMS: Open-Source-DMS stellen ihren Quellcode frei zur Verfügung und können an individuelle Anforderungen angepasst werden. Für Installation und Wartung ist jedoch meist technisches Fachwissen erforderlich.
Enterprise-DMS: Enterprise-Lösungen sind für große Organisationen mit komplexen Dokumentenprozessen ausgelegt. Sie bieten hohe Skalierbarkeit, umfangreiche Integrationen und detaillierte Zugriffsrechte.
DMS für kleine und mittlere Unternehmen (KMU): Diese Systeme sind auf die Anforderungen kleinerer Organisationen zugeschnitten und bieten meist eine einfache Bedienung sowie kostengünstigere Preismodelle.
Mobiles DMS: Mobile DMS-Systeme ermöglichen den Zugriff auf Dokumente über Smartphones oder Tablets. Nutzer können Dateien unterwegs anzeigen, bearbeiten und teilen.
Zum Abschluss solltest du die verschiedenen DMS-Systeme immer im Kontext deiner eigenen Anforderungen bewerten – etwa in Bezug auf Budget, IT-Infrastruktur, Sicherheitsanforderungen und gewünschte Funktionen.
Aufbauend auf den Bestandsaufnahmen und Überlegungen kannst du dann damit beginnen, ein passendes DMS auszuwählen. Du brauchst noch mehr Hilfe bei der Implementierung einer passenden Software und willst dich über die Möglichkeiten der Digitalisierung im Bereich des Dokumentenmanagements informieren? Dann könnte unser Artikel „Papierloses Büro: So gelingt die Digitale Transformation"interessant für dich sein.
Von automatischer Texterkennung über kollaboratives Arbeiten bis hin zu schnelleren Freigabeprozessen und dem Schutz sensibler Daten: Acrobat Web erleichtert die tägliche Arbeit mit digitalen Dokumenten erheblich. Egal, ob du selbstständig bist, in einem großen Unternehmen arbeitest oder studierst – die vielfältigen Funktionen von Acrobat unterstützen alle, die mit Texten, Bildern oder Grafiken arbeiten, effizient und zentral.
Grafische Darstellung von einem PDF-Dokument und von Personen, die es auf verschiedene Arten nutzen.
Die wichtigsten Features von Acrobat Web und Acrobat Onlinetools:
Grafische Darstellung von der Konvertierung von PDF in Word und umgekehrt.
Ob privat, als Unternehmen oder Studierende – bringe mit Acrobat Ordnung in deine Dokumente und entdecke smarte PDF-Funktionen.
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