Tipps für den Umgang mit Beschwerden von Kundinnen oder Kunden.
Da Kundenbeschwerden unterschiedlich und auch mehr oder weniger schwerwiegend sind, gibt es keinen einheitlichen Ansatz für den Umgang damit. Überlege zuerst, welche Reaktion angemessen ist, um das Problem schnell und wirksam zu lösen.
Hier sind einige Punkte, die du bei der Reaktion auf eine Kundenbeschwerde beachten solltest:
Hör der Kundin oder dem Kunden zu.
Den Kundinnen oder Kunden aktiv zuzuhören, ist der erste Schritt. Wird die Beschwerde persönlich vorgebracht, zeigst du durch Augenkontakt und Nicken, dass du die Beschwerde zur Kenntnis nimmst. Das hilft dir auch, das Problem vollständig zu verstehen und zu überlegen, wie du am besten weiter vorgehst.
Bitte die Kundin oder den Kunden um Entschuldigung.
Die Kundin oder den Kunden um Entschuldigung zu bitten, ist ein guter Anfang, der die Luft reinigen kann. „Entschuldigung“ zu sagen, reicht jedoch nicht aus. Indem du bei deiner Reaktion auf die Kundenbeschwerde Empathie zeigst, erkennst du die Situation der Kundin oder des Kunden an. Das kann auch dazu beitragen, dass dein Unternehmen als aufrichtig und reumütig wahrgenommen wird.
Umreiße eine Lösung.
Eines der wichtigsten Elemente im Umgang mit Beschwerden besteht darin, eine Lösung anzubieten. Nachdem du zugehört und Fragen zum Sachverhalt gestellt hast, nutze dies, um eine Lösung zu finden. Beantworte Fragen der Kundin oder des Kunden und teile ihm mit, wie er dich erreichen kann.
Bedanke dich für das Feedback.
Auch wenn du eine Kundenbeschwerde als lästig empfindest, ist es wichtig, den Kundinnen und Kunden für ihr Feedback zu danken. Ein einfaches „Danke, dass du mir das mitgeteilt hast“ reicht schon aus, um der Kundin oder dem Kunden ein Gefühl der Wertschätzung zu vermitteln und den Kontakt positiv zu beenden. Außerdem stärkst du damit die Kundenbeziehung und es ist wahrscheinlicher, dass die Kundin oder der Kunde deinem Unternehmen erhalten bleibt.
Dokumentiere die Beschwerde und lerne daraus.
Alle Kundenbeschwerden sind Chancen, etwas zu lernen. Indem du Beschwerden und Lösungen dokumentierst, kannst du Muster und Bereiche mit Verbesserungsbedarf erkennen. Durch Verbesserungen in diesen Bereichen wird auch das künftige Kundenerlebnis verbessert. Nachdem alles erledigt ist, kannst du noch bei der Kundin oder beim Kunden nachhaken, ob sie oder er mit der Lösung zufrieden ist.
Beispiel für die Beantwortung einer Kundenbeschwerde.
Manchmal gibt nicht das, was du sagst, sondern wie du es sagst, den Ausschlag. Häufig erfolgt die Beantwortung einer Kundenbeschwerde per E-Mail. Ganz gleich, ob es um eine technische Beanstandung oder um eine Lieferverzögerung geht, hier ist eine bearbeitbare Vorlage für deine E-Mail-Antwort auf eine Kundenbeschwerde: