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Paraphrasieren: Der Schlüssel zur eigenen Wortwahl
Paraphrasieren bedeutet, den Inhalt eines fremden Textes mit eigenen Worten wiederzugeben, ohne dabei die wesentlichen Aussagen zu verändern. Es ist ein wichtiger Bestandteil akademischer Arbeiten, da es dir erlaubt, Quellen zu integrieren, ohne wörtlich zu zitieren. In diesem Beitrag lernst du:
Paraphrasieren ist die Umformulierung eines Textes oder einer Idee, ohne den ursprünglichen Inhalt zu verfälschen. Paraphrasen werden auch sinngemäße oder indirekte Zitate genannt. Beim Paraphrasieren bleibt der Kern der Information erhalten, aber die Darstellung erfolgt durch die eigene Wortwahl. Dies ist besonders wichtig in wissenschaftlichen Texten, da es ermöglicht, auf das Wissen anderer Autor*innen zuzugreifen und es in den eigenen Kontext zu integrieren, ohne direkt zu zitieren.
Bei Masterarbeit, Bachelorarbeit und anderen Abschlussarbeiten hast du zwei Möglichkeiten, fremde Texte in deine Arbeit zu integrieren: direkte Zitate und Paraphrasen bzw. indirekte Zitate. Im Gegensatz zu direkten Zitaten, bei denen der Wortlaut unverändert übernommen wird, geht es beim Paraphrasieren um eine sinngemäße Übertragung. Dies kann helfen, die Verständlichkeit des Textes zu erhöhen und gleichzeitig die eigene Originalität zu bewahren. In wissenschaftlichen Arbeiten werden vor allem Paraphrasen verwendet.
Beim Paraphrasieren kannst du
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Das Paraphrasieren ist eine wichtige Fähigkeit, um fremde Ideen in eigenen Worten wiederzugeben und gleichzeitig ihren Ursprung korrekt anzugeben. Es gibt verschiedene
Motive für das Paraphrasieren:
Im Folgenden findest du ein Beispiel, wie du einen Originaltext in eine Paraphrase umwandelst:
Originaltext von Albert Einstein:
„Energie kann nicht erzeugt oder vernichtet werden, sie kann nur von einer Form in eine andere umgewandelt werden.“
Paraphrase:
Einstein (1905) stellte fest, dass Energie weder erschaffen noch zerstört werden kann, sondern lediglich in verschiedene Formen umgewandelt wird.
Das Originalzitat von Einstein wurde in der Paraphrase sinngemäß umformuliert, ohne die wesentlichen Informationen zu verändern.
Um einen Text richtig zu paraphrasieren, solltest du folgende Schritte beachten:
Im Unterschied zu direkten Zitaten werden Paraphrasen
Die folgenden fünf Schritte können dir dabei helfen, gute Paraphrasen zu formulieren:
Wenn du eine Paraphrase erstellst, kann es sinnvoll sein, den Konjunktiv zu verwenden. Hier sind Tipps, wann du eher zum Indikativ und wann zum Konjunktiv greifst:
Verwendung des Konjunktivs I:
Setze den Konjunktiv I ein, wenn du...
Konjunktiv I: Das Streben nach persönlichem Wachstum sei ein zentraler Bestandteil des menschlichen Wohlbefindens (Maslow, 1943).
Verwendung des Indikativs:
Verwende den Indikativ, wenn du...
Bei einer Paraphrase ist es wichtig, Verfasser*in und Erscheinungsdatum zu nennen. Für die Nennung der Quelle stehen dir verschiedene Möglichkeiten zur Auswahl. Entweder zu Beginn eines Satzes, in der Mitte oder am Ende. Ob ein „vgl.“ (vergleiche), „nach“ oder auch eine Seitenzahl in der Quellenangabe genannt wird, hängt vom gewählten Zitierstil ab. Die folgenden Beispiele orientieren sich an der APA-Zitierweise:
Indirektes Zitat mit Nennung der Quelle am Satzanfang:
Laut Mustermann (2019) ist die effiziente Nutzung von Ressourcen ein wesentlicher Faktor für die nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft.
Mit Seitenzahl:
Laut Mustermann (2019) ist die effiziente Nutzung von Ressourcen ein wesentlicher Faktor für die nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft (S. 125).
Indirektes Zitat mit Nennung der Quelle im Verlauf des Satzes:
Die effiziente Nutzung von Ressourcen ist laut Mustermann (2019) ein wesentlicher Faktor für die nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft.
Mit Seitenzahl:
Die effiziente Nutzung von Ressourcen ist laut Mustermann (2019) ein wesentlicher Faktor für die nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft (S. 125).
Indirektes Zitat mit Nennung der Quelle am Satzende:
Die effiziente Nutzung von Ressourcen ist ein wesentlicher Faktor für die nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft (Mustermann, 2019).
Mit Seitenzahl:
Die effiziente Nutzung von Ressourcen ist ein wesentlicher Faktor für die nachhaltige Entwicklung in der Wirtschaft (Mustermann, 2019, S. 125).
Wie genau die Quelle angegeben werden muss, hängt vom gewählten Zitierstil ab. Beim wissenschaftlichen Arbeiten gibt es viele verschiedene Zitierstile mit unterschiedlichen Zitierregeln. Die Zitierweise wird meistens von der jeweiligen Bildungseinrichtung vorgegeben. Hast du dazu keine Angaben, musst du dich für eine Zitierweise entscheiden, die du in deinem Text konsequent durchziehst.
Beispiele für Quellenangaben im Text:
Im Text selbst steht nur die Fußnote in Form einer Zahl hinter dem Satz, wie in diesem Beispiel.¹
Fußnote:
¹Vgl. Mustermann, Max: Hier steht der Buchtitel, Stadt: Name Verlag, 2019, S. 125.
Es gibt einige Fehler, die beim Paraphrasieren besonders oft passieren:
Der Unterschied zwischen Paraphrasieren und Zitieren liegt in der Art und Weise, wie du mit dem fremden Text umgehst:
Beide Methoden haben ihre Berechtigung und sollten je nach Bedarf verwendet werden. Paraphrasieren bietet dir mehr Flexibilität und hilft, den Text in deinen eigenen Schreibstil zu integrieren, während Zitate vor allem für direkte Belege von zentralen Aussagen wichtig sind. In wissenschaftlichen Arbeiten solltest du vor allem Paraphrasen verwenden, die zeigen, dass du die Quelle verstanden hast und den Inhalt in eigenen Worten wiedergeben kannst.
Auch beim Paraphrasieren ist es unbedingt notwendig, dass die Quelle angegeben wird, von der der Inhalt stammt. Machst du die Paraphrase eines Textes oder einer Idee nicht kenntlich, verstößt du gegen das Urheberrecht. Der Abschnitt gilt als Plagiat und kann zur Exmatrikulation oder auch zu einer Anzeige führen.
Um Plagiate zu vermeiden, solltest du beim Paraphrasieren und Zitieren folgende Dinge beachten:
Eine Plagiatsprüfung erkennt und kennzeichnet Paraphrasen, die zu stark dem Originaltext ähneln. Auf diese Weise kannst du sicherstellen, dass deine Paraphrasen korrekt sind, bevor du deine Arbeit abgibst.
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Autor:
Der Dipl.-Betriebswirt und Experte in den Fachbereichen BWL, VWL und Finanzen hat bereits zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten verfasst und verfügt über ein breites Wissen in diesem Bereich.
Originaltext: „Wissen ist Macht.“ (Bacon, 1597)
Paraphrase: Wissen zu haben verschafft einem Macht und Einfluss (Bacon, 1597).
Die Paraphrase gibt die ursprüngliche Aussage in eigenen Worten wieder, ohne die Bedeutung zu verändern. Die Quellenangabe verweist auf den Ursprung des Gedankens, um Transparenz zu gewährleisten.
So gibst du fremde Gedanken sinngemäß und korrekt wieder.
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