Erstelle Videowerbeclips, die deine Marke bewerben und zum Handeln inspirieren.

Ein wirkungsvolles Videomarketing kann dir helfen, im Handumdrehen Markenbewusstsein zu verbreiten und Produkte zu verkaufen. Lerne, wie du Werbeclips erstellst, die dein Publikum ansprechen und beeinflussen.

Das Sequenzfenster von Adobe Premiere Pro, das über ein Bild eines Models mit Brille gelegt ist

Eine Einführung zu Videowerbeclips.

Videowerbeclips oder Video Ads sind kurze Videoclips, die in der Regel kürzer als eine Minute sind und während TV-Shows, auf Social-Media-Plattformen und auf Websites laufen. „Der Zweck eines Videowerbeclips ist es, etwas zu verkaufen oder eine Dienstleistung oder ein Produkt zu erklären. Es geht um Aufmerksamkeit, Interesse, Lust und Aktion“, sagt Creative Director David Murdico.

 

Super Bowl Werbespots – wie die von Clydesdales oder Puppy Monkey Baby – sind bekannt, aber mit dem Aufstieg des digitalen Marketings können Videowerbeclips so viel mehr sein als ein einzelner 30-Sekunden-Spot im Kabelfernsehen. Und Videos können in vielerlei Hinsicht zu deiner Werbestrategie beitragen.

 

„Ich betrachte Videowerbeclips als sehr schmackhafte, mundgerechte Kostproben, die das Beste repräsentieren, was ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Marke zu bieten hat“, erklärt Marketing-Expertin Kelly Woessner. Keine zwei Videowerbeclips sind gleich, und deine Marke, deine Ziele und deine Zielgruppe haben Einfluss darauf, welche Art von Werbeclip du machen solltest. 

Eine Collage mit Bildern eines Models, das Kleidung präsentiert

Verschiedene Arten von Videowerbeclips.

Es gibt keine Einheitsgröße, wenn es um Videokampagnen geht. „Ein Videowerbeclip ist etwas, für das du bezahlst, damit er geschaltet wird. Du kannst einen TV-Spot drehen, der dann einfach irgendwo landet, oder du kannst einen Sender dafür bezahlen, dass dieser Spot läuft. Und für die Schaltung der Anzeige wird in der Regel ein Großteil des Geldes ausgegeben“, weiß David Murdico.

 

Bevor du einen Videowerbeclip erstellst, überlege dir, wo er erscheinen soll und welcher Anzeigenstil am besten zu deiner Marke oder deinem Produkt passt.

 

Traditionelle TV-Spots.

Ob im Kabelnetz oder auf digitalen Plattformen wie Hulu: Ein Standard-TV-Spot ist eine vertraute und symbolträchtige Form der Werbung.

 

TV-Spots bieten keinen einfachen Weg hin zum Kauf. Sie versuchen in der Regel, die Markenbekanntheit zu erhöhen, indem sie besonders einprägsam, interessant oder eingängig sind.

Zwei Menschen entspannen sich auf einem Sofa, sehen fern und lachen

Digitale Werbeclips.

Jeden Tag werden mehr als fünf Milliarden Videos online angeschaut. Und mit YouTube-Anzeigen und Google-Anzeigen kann dein Content in den Mix kommen und vor deine potentiellen Kunden gelangen. Mit Pre-Roll-Werbespots wird den Betrachtern dein Video gezeigt, bevor sie den von ihnen ausgewählten Inhalt sehen. Bei YouTube-Videos, die länger als acht Minuten sind, können die Ersteller Mid-Roll-Anzeigen aktivieren, die auf Plattformen wie Facebook als In-Stream-Anzeigen bezeichnet werden und in der Mitte des Contents erscheinen.

 

Mit Display Ads und Retargeting kannst du deinen Kunden über verschiedene Websites hinweg Anzeigen zeigen. So kannst du auch Betrachter ansprechen, die bereits zuvor mit deinen Anzeigen interagiert haben. Diese kontinuierliche Exposition hilft dabei, Markenbewusstsein und Wiedererkennung aufzubauen.

Eine Person sitzt draußen auf dem Boden, während sie eine Videowerbung auf ihrem Handy anschaut

Social-Media-Marketing.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Videomarketings ist der Social Media Content. Anzeigen auf Instagram, Facebook, LinkedIn und TikTok sind eine riesige Chance, ein Produkt zu bewerben oder eine Fangemeinde zu gewinnen.

 

„Ich bin ein großer Fan von Instagram, vor allem, weil es einfach so visuell ist. Und ich finde, dass es – zumindest meiner Erfahrung nach – sehr effektiv ist, um mich dazu zu bringen, Dinge kaufen zu wollen. Aber vergiss nicht, dass unterschiedliche Menschen unterschiedliche Plattformen nutzen“, rät Kelly Woessner.

 

Denke daran, dass jede Social-Media-Plattform ihre eigenen Videospezifikationen, Seitenverhältnisse und Content-Anforderungen hat. Ein vertikales Video auf TikTok und ein horizontaler Facebook-Videoclip können den gleichen Content oder die gleiche Botschaft verwenden, aber du musst sie wahrscheinlich anders aufnehmen und bearbeiten.

Eine Person, die einen Videowerbeclip für ihr Unternehmen mit einer DSLR-Kamera auf einem Stativ aufnimmt

„Wenn deine Zielgruppe eine Bevölkerungsgruppe ist, die von Influencern beeinflusst wird, oder wenn dein Produkt auf Facebook oder Instagram bei bestimmten Influencern auf Resonanz stößt, dann solltest du sie in deine Marketingstrategie einbeziehen“, empfiehlt David Murdico.

 

Influencer können dir auch dabei helfen, native Videos zu erstellen (Content, der innerhalb einer Social-Media-App erstellt wurde), die dein Produkt bewerben können und dabei authentisch und ungeskriptet wirken.

 

Wie man einen Videowerbeclip herstellt.

1. Recherchiere zu deiner Zielgruppe.

Bevor du einen Online-Videowerbeclip erstellen kannst, musst du einige Informationen sammeln.

 

„Eine Marke hat immer bereits eine bestimmte Art von Zielgruppe. Ein Teil der Arbeit der Marketing-Experten wird also die Recherche sein. Und während sie untersuchen, wer ihre bestehenden Fans sind, können sie herausfinden, wer ihre sonstigen Fans sein könnten. Wen könntest du noch in die Zielgruppe bringen, der vielleicht noch nicht dabei ist?“,so Kelly Woessner.

 

Wenn du Informationen über die Mitglieder deiner Zielgruppe sammelst, überlege, wer sie sind, wen und was sie mögen, was sie schätzen und welche Art von Werbung sie interessieren könnte.

 

2. Definiere deine Markenstimme.

Sobald du die Zielgruppe verstanden hast, ist es an der Zeit, die Marke zu verstehen. „Eine der ersten Fragen, die ich stelle, ist: ‚Was ist deine Markenstimme?‘ Du willst einerseits nicht zu abgedreht oder verrückt, aber andererseits auch nicht zu spießig und ernst wirken. Eine Marke wie Mercedes hat eine ganz andere Markenstimme als Axe-Deospray. Beide haben einfach unterschiedliche Vibes“, so David Murdico. 

Eine Collage aus einer Person, die als Model posiert, Kleidungszubehör und Kleidung auf einem Gestell

Überlege dir, welchen Ton die Marke anschlägt und welches Bildmaterial bereits für ihr Marketing existiert. Die Art des Produkts, das du vermarktest, hat großen Einfluss auf die Markenstimme. Wenn es sich um ein Fitnessprodukt handelt, soll die Marke wahrscheinlich beschwingt, positiv und energiegeladen sein. Wenn es sich um eine Finanzdienstleistung handelt, muss die Stimme seriöser und informativer sein.

 

3. Denke dir deine Werbekampagne aus.

Jetzt ist es an der Zeit, kreativ zu werden, Ideen zu sammeln und einzigartige Wege zu finden, den Wert deines Produkts zu präsentieren. Dies ist auch eine Gelegenheit, um herauszufinden, was du mit der Videowerbung erreichen willst. 

 

„Was ist letztlich das Ziel des Kunden? Geht es ihm um Aufmerksamkeit? Will er ein bestimmtes Produkt verkaufen? Was soll der Betrachter am Ende damit anfangen?“, so David Murdico.

 

In Abhängigkeit von deiner Zielgruppe könntest du eine Geschichte erzählen, etwas Humor einsetzen, Erfahrungsberichte teilen oder den Leuten zeigen, wie das Produkt funktioniert. Wofür auch immer du dich entscheidest, es muss das Bauchgefühl deiner Zielgruppe ansprechen. „Nicht jede Marke und nicht jedes Produkt wird jeden gleichermaßen ansprechen. Ein großer Teil des Marketings ist Empathie und eine Menge Vorstellungskraft“, weiß Kelly Woessner.

 

Nimm dir Zeit, Dinge zu skizzieren, lasse deine Gedanken schweifen und arbeite mit anderen zusammen. Die besten Ideen brauchen manchmal Zeit, um sich zu entwickeln, daher solltest du deine Brainstorming-Sitzungen nicht überstürzen.

 

Überlege, wie sich eine einzelne Anzeige auf die gesamte Video-Werbekampagne oder Content-Marketing-Strategie bezieht. Überprüfe regelmäßig, ob deine Ideen zur Markenstimme passen. „Dann kannst du die Ideen durchgehen und eine finden, die realisierbar erscheint“, rät David Murdico. „Letztendlich kannst du es auf zwei oder drei allgemeine Konzepte reduzieren und sie dann dem Kunden zeigen.“

 

4. Plane, drehe und bearbeite deinen Werbeclip.

Wenn du dich für ein Konzept oder eine Idee für deine Anzeige entschieden hast, ist es an der Zeit, das Shooting zu planen. Stelle dein Skript fertig, erstelle einen Drehplan und entscheide, welche Art von Filmmaterial du aufnehmen musst, einschließlich B-Roll-Material, also zusätzliches atmosphärisches Filmmaterial. Wenn du planst, den Werbeclip über verschiedene Medienplattformen hinweg zu verwenden, stelle sicher, dass dein Material möglichst vielseitig ist. Was du im Querformat aufnimmst, muss vielleicht auch für einen vertikalen Clip auf Instagram Stories funktionieren.

 

Am Tag des Shootings solltest du einen festen Plan und einen Zeitplan haben, was alles erledigt werden muss. Wenn du jemanden interviewst oder Schauspieler in deinem Video zeigst, nimm so viele Blickwinkel und verschiedene Arten von Filmmaterial auf, wie du kannst. Je mehr Filmmaterial du aufnimmst, desto mehr kannst du damit arbeiten. 

Das Sequenzfenster von Adobe Premiere Pro, das über ein Bild eines posierenden Models gelegt ist

Wenn du die richtigen Inhalte hast, kannst du sie mit Adobe Premiere Pro zusammenschneiden. Behalte im Hinterkopf, dass du dein Filmmaterial immer auf verschiedene Arten für verschiedene Anzeigen bearbeiten kannst.

 

„Wir schreiben normalerweise keine unterschiedlichen Skripte für verschiedene Videolängen. Wir legen einfach mit der Postproduktion los und sagen: ‚Okay, das hier ist 60 Sekunden lang, aber es muss 15 Sekunden lang sein.‘ Also legst du los und schneidest einfach alles weg, was nicht entscheidend ist“, so David Murdico.

 

5. Verteile deinen Werbeclip.

Wenn die Videoerstellung abgeschlossen ist, kannst du deine Kampagne starten. Wo auch immer dein Video läuft: Dein Budget bzw. deine Werbeausgaben bestimmen, wie viele Menschen es sehen. Wenn deine Werbung im Fernsehen läuft, bestimmt dein Budget die konkreten Zeiten, zu denen deine Videowerbung ausgestrahlt wird. Auf digitalen Plattformen bestimmen die Werbeausgaben, wie viele Menschen deine Werbung kanalübergreifend angezeigt bekommen.

 

Für Social Media gilt: „Wenn du ein Video für ein bestimmtes Produkt erstellst, sollte es einen Link zu einem Ort geben, wo dieses Produkt gekauft werden kann. Je einfacher du es der Person machen kannst, die sich für das Produkt oder die Marke interessiert, desto besser“, weiß Kelly Woessner. Das gilt besonders, wenn es sich um eine große Werbekampagne handelt. Stelle sicher, dass du eine maßgeschneiderte Landing Page oder Website hast, die mehr Informationen für dein Publikum bereithält.

 

6. Verfolge die Performance.

Überwache deine Werbekampagne, nachdem sie gestartet wurde. Die beste Methode, um bessere Videos zu erstellen, ist die Auswertung, wie deine bisherigen Kreationen abgeschnitten haben. Schaue dir die Videoaufrufe an, um zu sehen, wie viele Leute deinen Werbeclip gesehen haben. Ausgehend davon, solltest du dir die Konversionsraten ansehen (wie viele Leute deine Anzeige gesehen haben, im Vergleich dazu, wie viele Leute auf die Anzeige geklickt oder das Produkt gekauft haben), um die Effektivität der Anzeige zu messen. Das wird dir helfen, deinen Erfolg zu wiederholen oder ihn mit zukünftigen Anzeigen zu verbessern.

 

Wenn deine Werbung fesselnd ist und Spaß macht, wird deine Zielgruppe sie eher genießen – und deine Statistiken werden das widerspiegeln. Und manchmal entstehen die besten Anzeigen durch Zusammenarbeit. „Kunst und Leben spielen eng zusammen“, erläutert Kelly Woessner. „Wir werden besser bei dem, was wir tun, indem wir aus unseren Fehlern und unseren Erfolgen lernen, aber auch indem wir zusammenarbeiten.“

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