Was ist Storyboarding? So nutzt du es richtig

Du hast eine Idee für einen Film oder einen Werbeclip? Der Anfang für dein Projekt ist damit geschaffen! Doch um deinem Filmprojekt Struktur zu geben und deine Idee zum Leben zu erwecken, brauchst du einen Plan. Dabei ist es hilfreich, dein Drehbuch visuell in einem Storyboard darzustellen. Was das ist, wie du dieses hilfreiche Werkzeug einsetzt und wie es dir anschließende Umsetzung des Filmes erleichtert, erklären wir dir in diesem Guide.

einen Film oder einen Werbeclip

Was dich erwartet:

  • Was ist Storyboarding?
  • Storyboard zeichnen: Schritt für Schritt
  • Die besten Soryboarding-Tools
  • Starte deine Karriere als Storyboard-Artist

Was ist Storyboarding?

Jeder Regisseur für kleine und große Videoprojekte muss diese gut planen – und das macht er mit einem Drehbuch und einem Storyboard. Beim Storyboarding stellst du die einzelnen Szenen deines Drehbuchs visuell als Skizzen dar, um Handlungsabläufe für die Dreharbeiten klar aufzuzeigen. Somit ist es die Grundlage für dein Musikvideo, deinen Werbespot, Kurzfilm oder andere Videoproduktionen.

 

Storyboarding Definition: Beim Zeichnen eines Storyboards wird jede einzelne Szene aus dem Drehbuch in einzelne Bilder gebrochen. Motiv für Motiv entsteht so ein strukturierter Plan, der auch später als Orientierung für Bewegungsabläufe, Kamerafahrten oder Handlungsanweisungen für die Kameraarbeit dienen wird. 

Es kostet viel Aufwand ein gesamtes Drehbuch als Storyboard anzufertigen. Jedoch ist eine Verdeutlichung der einzelnen Szenen mit dem gewünschten Kamerawinkel und den Positionen für ein professionelles Filmprojekt unerlässlich. Dadurch kann das komplette Filmteam einen Überblick behalten, es können schon frühzeitig Fehler und Unstimmigkeiten im Skript entdeckt werden und es müssen keine Produktionsgelder in das Austesten von Szenen investiert werden. 

Storyboard zeichnen: Schritt für Schritt

Ein Storyboard zu erstellen, setzt kaum Grundvoraussetzungen voraus. Ein Storyboard kann einfach gehalten werden. Der Fokus liegt dabei auf der grundsätzlichen Geschichte. Ein kompliziertes Storyboard mit ganz vielen unterschiedlichen Details führt häufig zu Verwirrungen und es wird schwerer Änderungen an einer Szene vorzunehmen, ohne die restlichen Szenen zu ändern. Daher wird im Gegensatz zum Comic, der in ähnlicher Bildfolge angelegt ist, ein Storyboard auf die notwendigen Details der Geschichte reduziert und lässt Freiraum, um eventuell einzelne Dinge später zu ändern.

 

Der Schwerpunkt jedes Storyboards liegt darin, den Ablauf der einzelnen Szenen zu verdeutlichen und ein Gefühl von der gesamten Handlung zu bekommen. Dabei ist es wichtig sich die Frage zu stellen: Was möchte ausgesagt werden? 

Mit dieser Schritt für Schritt Anleitung zeigen wir dir, wie du beim Storyboarding vorgehen solltest:

 

1. Folge dem Skript

Kurzum lässt sich sagen: Ohne Drehbuch, kein Storyboard. Wer ein Storyboard schreiben will, benötigt eine Grundlage. Ein Exposé oder eine grobe Inhaltsangabe reichen meistens nicht aus, um die einzelnen Szenen in grafische Darstellungen zu übertragen.

 

Da sich ein Storyboard über einzelne Bilder definiert, die auf Szenen beruhen, ist zumindest der Entwurf eines Drehbuches notwendig. Anhand der einzelnen Szenen kann sich ein Storyboardzeichner dann durch die Geschichte zeichnen. Wichtig ist dabei, dass die Schlüsselszenen und der Ablauf der Geschichte übersichtlich dargestellt werden. Eigene Interpretationen und zu viel Text sollten vermieden werden. Halte dich an die Vorgaben, die das Drehbuch dir liefert.

2. Szenen skizzieren

Wenn du einen Film visuell umsetzt, wirst du diesen Prozess nicht nur einmal machen. Verschiedene Szenenänderungen oder ganze Drehbuchfassungen werden im Verlauf des Filmprozesses benötigt werden. Somit wird auch dein Storyboard einige Änderungen erfahren. Damit du deine Arbeit nicht komplett neu beginnen musst, halte dich nicht zu lange an einzelnen Bildern auf. Nutze Grundlagen, die dir ein schnelles Zeichnen der Situation ermöglicht. Es geht beim Storyboard zeichnen weniger darum exakte Abbildungen der Szenen zu reproduzieren. Stattdessen soll eine grundsätzliche Idee der Geschichte vermittelt werden.

 

Wenn die Aussage der Szene oder der Kameraeinstellung getroffen ist, hat deine Skizze ihr Ziel erreicht. Diesen Gedanken musst du dir immer wieder vor Augen führen, um dich beim Zeichnen nicht in Details zu verlieren.

3. Spiele mit den Blickwinkeln

Kamerawinkel sind in der Darstellung deiner Bilder ein wichtiges Element. Sie geben den Kameraleuten vor, von welcher Sichtweise die Szene festgehalten werden soll. Ist es eine Aufnahme aus der Vogelperspektive? Handelt es sich um detailliertes Close Up? Soll eine Panoramaeinstellung einen Überblick schaffen?

Jede Perspektive drückt eine komplett andere Stimmung oder ein anderes Gefühl aus. Beispielsweise wirken von unten gefilmten Objekte auf den Betrachter größer. So kann ein Video aus der Froschperspektive ein Gefühl von Weite, aber auch Überlegenheit demonstrieren. Diese Emotionen müssen überdacht werden und zu den entsprechenden Szenen passen. Wähle aus diesem Grund bewusst die Perspektiven auf die einzelnen Bilder.

 

Wie finde ich die richtigen Perspektiven für die einzelnen Szenen meines Storybooks?
Lass dich von deinen Lieblingsfilmen inspirieren oder schaue dir verschiedene Vertreter eines Genres an, um die stilbildenden Einstellungen zu erkennen. Mit unserem Artikel über die verschiedenen Kameraperspektiven und Effekte kannst du zusätzlich Inspiration für dein Storybook finden.

 

Profitipp: Färbe später die einzelnen Skizzen ein. Somit lassen sich Perspektiven hervorheben und verdeutlichen. 

4. Visualisiere Emotionen

Emotionen und Körpersprache gehören zu jedem Drehbuch und Storybook. Sie zeigen auf, wie eine Person auf etwas reagiert und wie sich eine Situation verändert. Daher können sie zu den Schlüsselelementen deines Films gehören. Emotionslose Bilder sorgen im Zweifel für Verwirrung und Nachfragen, da die Szene falsch interpretiert werden kann.

 

In einigen Fällen kann das Storyboard auch einer Szene nachträglich Ausdruck verleihen, um besonders starke Momente zu unterstreichen. Hier fließen Kameraperspektive, Details und Emotionen zusammen und geben dem Regisseur eine Ahnung, wie er das Bild im fertigen Film sehen möchte.

5. Leg einfach los!

Die theoretischen Grundlagen bilden den Rahmen, um dein erstes Storyboard umzusetzen. Nimm dir Zeit für die ersten Frames und erarbeite einen Stil, der dir als Zeichner aber auch der Geschichte gerecht wird. 

In unserer Checkliste haben wir dir die sechs wichtigen Merkmale für dein fertiges Storyboard aufgelistet:  

 

✔ Abfolge der Bilder Wird klar, wann welche Handlung passiert?

✔ Stimmung der Szene

✔ Agierende Personen Werden die einzelnen Emotionen und die Stimmung der Szene in deinem Storyboard ausreichend erfasst?

✔ Handlungsorte An welchem Ort findet deine Geschichte statt?

✔ Zeit In welchem Jahr, zu welcher Jahreszeit und zu welcher Tageszeit findet jede einzelne Szene statt?

✔ Perspektiven und Blickwinkel Aus welchem Blickwinkel oder aus welcher Perspektive soll später gefilmt werden? 

Manche Storyboards sind total krude, aber solange das Storyboard Informationen und Emotionen vermittelt, spielt das keine Rolle.“


Kevin Mellon - Storyboard-Künstler hinter Archer und Black Lightning.

 

Die besten Storyboarding-Tools

Die Digitalisierung in der Videoproduktion hat auch die Arbeitsweise eines Storyboardzeichners verändert. Wo früher noch mit Stift und Papier gearbeitet wurde, finden heute Zeichenpads und Storyboard Software Anwendung, die das Erarbeiten von Skizzen deutlich vereinfachen. Je nach Wunsch können die Skizzen sogar bereits in den ersten Entwürfen animiert werden und die Geschichte noch deutlicher darstellen. Durch den Einsatz von Kamerawinkeln wird das Drehbuch in einem ersten Entwurf schon zum Leben erweckt.

 

Um das Beste aus deinem Storyboard herauszuholen, kannst du mit den folgenden Storyboarding Tools von Adobe Schritt für Schritt deine Zeichnungen auf den digitalen Bildschirm bringen.

1. Frames mit Adobe Illustrator erstellen

Mit Adobe Illustrator legst du die Basis für dein Storyboard fest. Um deine Geschichte Szene für Szene zu erzählen, brauchst du passende Frames. Im Illustrator wählst du die entsprechende Größe für deinen Rahmen aus, den du auf einfache Weise duplizieren kannst. Welche Anzahl an Frames du auf eine A4-Seite setzen möchtest, kannst du entscheiden. In den meisten Fällen befinden sich bis zu sechs Frames auf einer Seite. Schnell lassen sich so mit Adobe Illustrator auch Freihandzeichnungen entwerfen. Die verschiedenen Tools wie unterschiedliche Pinsel- und Stifteinstellungen, Formen und Farben erleichtern dir dabei das Storyboarding. Zudem kannst du immer wieder Frames neu sortieren, einsetzen oder herauslöschen. 

2. Szenen mit Adobe Animate animieren

Manchmal lohnt es sich, visuell beeindruckende Szenen in rohen Animationen anzulegen. Adobe Animate hilft dir dabei, diese Umsetzungen zu meisten. Autorennen oder Szenen, die viele Special Effects benötigen, können mit Adobe Animate visualisiert werden und geben mehr Verständnis über die Szene. Dabei gibt es verschiedene Pinseleinstellungen, mit denen du auch Farben vermischen oder ineinander verlaufen lassen kannst.

 

Zudem gibt es auch die Möglichkeit deine Figuren so zu animieren, dass diese sprechen und laufen können. Sei dir dabei auch bewusst, dass Animationen zu diesem Zeitpunkt noch nicht final wirken müssen. Der rohe Entwurf ist auch im Bewegtbild vollkommen ausreichend. Mit Adobe Animate kannst du zudem deine Animationen mit Hinweisen versehen und diese dann in verschiedene Formate umwandeln, um sie deinen Kunden oder deinem Team zu senden.

 

3. Video bearbeiten mit Adobe Premiere Pro

Die einzelnen Bilder zu fertigen, ist die erste Hälfte der Arbeit am Storyboard. Manchmal verlangen Regisseure, Ausschnitte oder den gesamten Film anhand der Zeichnungen im Voraus zu sehen. In diesem Fall können die einzelnen Frames in Adobe Premiere Pro geladen und auf der Videospur zusammengefügt werden. Dieser Arbeitsschritt ermöglicht nicht nur eine bessere Übersicht, sondern liefert auch ein Verständnis für den späteren Film.

 

Fließen die Szenen ineinander über? Sind sie verständlich? Wo fehlen inhaltliche Brücken?

 

Oft lassen sich die Makel besser erkennen, wenn die Szenen hintereinander gezeigt werden. Zusätzlich ist Adobe Premiere Pro anfängerfreundlich und leicht zu bedienen. 

Starte deine Storyboard-Karriere

 

Starte deine Karriere als Storyboard-Artist

Mit diesen Grundlagen kannst du deine ersten Storyboards erstellen. Es empfiehlt sich zuerst menschliche Körper, Tiere und Gebäude zu zeichnen. Formen und Strukturen aus dem Alltag helfen, ein Gefühl für die Zeichenkunst zu bekommen. Abstrakte Formen zu zeichnen kannst du dann später lernen und deinem Storyboard hinzufügen.

Um deine Karriere im Filmgeschäft zu beginnen, musst du dir zuvor noch eine Frage stellen: In welchem Bereich möchte ich arbeiten?

Trotz aller ähnlichen Produktionsprozesse, die Fernsehen und Kinofilme im Laufe der vergangenen Jahre angenommen haben, sind die einzelnen Fachgebiete unterschiedlich. Somit unterscheiden sie sich in der Videoerstellung, der Dauer oder in technischer Aspekten wie Bildverhältnisse und Abmischung.

Für deine angehende Karriere kannst du dich unter anderem in diesen Bereichen spezialisieren:

 

  • Musikvideos
    Trotz des Siegeszugs der Musikstreamingportale werden Musikvideos für den digitalen Bereich noch immer umgesetzt. Eine zusammenhängende Story ist in den seltensten Fällen zu finden und ein Drehbuch gibt es meistens Fällen nicht. Vielmehr drücken die Musikvideos auch visuell Gefühle und Emotionen aus. Hinsichtlich eines Storyboards bedeutet dies, dass ein abstraktes Vorstellungsvermögen notwendig ist. Schnelle Schnitte und Kamerafahrten gehören ebenfalls zu den einzelnen Szenen.

 

  • TV-Werbung
    Der Weg über die TV-Werbung ist für Einsteiger geeignet. Meist dauern die kurzen Spots nicht länger als 30 Sekunden und sind in ihrer bildlichen Darstellung sehr klassisch gehalten. Außergewöhnliche Bildauflösungen oder Experimente sind in der Werbung eher seltener vorzufinden. Einsteiger können sich somit langsam an das Storyboarding herantasten und die ersten Erfahrungen damit sammeln. Mit einem Referenzportfolio für diverse Auftraggeber in der Werbebranche lässt sich zudem der nächste Karriereschritt einfacher beschreiten.

 

  • Vorspann für Fernsehsendungen oder Serien
    Manchmal verspielt, manchmal abstrakt oder simpel: Je nach Stimmung und Genre der Serien werden die Intros gestalten. In einigen Fällen haben diese sogar das Zeug dazu, Kult zu werden. Erinnerst du dich noch an das Intro der TV-Serie „Friends“? Die Comedy der späten 90er-Jahre ist mit seinem beschwingten Soundtrack und dem ausgelassenen Gefühl von Freundschaft ein fester Bestandteil der Fernsehgeschichte. Anders zeigt sich dagegen das Intro von HBO’s „Westworld“. Dabei wird der Zukunftsaspekt und der Fortschritt künstlicher Intelligenz der Serie schon vor der ersten Folge spürbar. Storyboardzeichner haben in diesem Segment viele Freiheiten und können ihre Fantasie ausschöpfen.

    Anfängertipp: Um sich an neuen Serienintros zu versuchen, kannst du versuchen, deinen Lieblingsserien ein neues Intro zu gestalten und deine eigenen Ideen auszutesten.

 

  • Animationsfilme
    Wer es liebt Comics zu zeichnen, für den ist die Erstellung von Storyboards für Animationsfilme das Richtige. Große Studios wie Pixar, BlueSky oder Sony Pictures Animation produzieren atemberaubende Animationsfilme, die trotz ihrer Erstellung am PC auf den Grundlagen eines klassischen Zeichentrickfilmes beruhen. Traditionelle Zeichenkunst verbindet sich bei der Herstellung der Filme mit moderner Storyboard Software und kreiert außergewöhnliche Ergebnisse.

 

  • Spielfilme          
    Die Königsdisziplin des Storyboadings sind Spielfilme! Filmszenen zu skizzieren, auf Einzeleinstellungen zu achten und die richtige Tonalität zu treffen, ist eine ganz besondere Herausforderung. Allerdings werden im Gegensatz zu der TV-Werbung oder dem Vorspann einer Serie nur einzelne Sequenzen vorgezeichnet und der Rest wird oftmals aus Kostengründen aus dem Drehbuch übernommen. 

Der Storyboarding-Prozess: Zusammenstellung der Kameraaufnahmen

„Beim Storyboarding geht es nicht nur um das Erzählen der Geschichte“, erklärt Neal Holman, Artdirektor bei Archer. Man führt sich vor Augen, mit welchen Aufnahmen man in den einzelnen Momenten den Ton und die Stimmung etablieren kann. Ein Storyboard-Künstler greift auf verschiedene Kamerawinkel und Einstellungen zurück, um die Handlung einer Szene aufzubauen und ihr Dramatik und Gefühl zu verleihen. Der Regisseur erstellt dann seine Aufnahmeliste aufgrund der Vorgaben des Storyboards. Mit der ersten Einstellung kann man die Szene aufbauen, dann mit einer Großaufnahme Gefühl und Stimmung einführen und durch unterschiedliche Blickwinkel auf die Charaktere ihre Beziehungen untereinander klarmachen. Das sind kreative Entscheidungen, die der Storyboard-Künstler zunächst trifft.

 

So geht ein professioneller Storyboard-Künstler vor. Wie aber lernst du, welche Aufnahmen gut miteinander harmonieren? Recherchiere, um herauszufinden, welche Einstellungen sich für bestimmte Szenenfolgen gut eignen. Eine gewisse Kenntnis der theoretischen Grundlagen des Films ist ebenfalls sehr hilfreich. Dann kannst du anfangen, indem du nur einige wenige Aufnahmen ausprobierst.

 

Verfeinere dein Können mit diesen drei Einstellungen

Die Grundlagen des Storyboarding bestehen aus drei Grundeinstellungen: die Einzeleinstellung, bei der eine Person im Mittelpunkt steht, die Schultereinstellung, die von einem Charakter zum anderen blickt und die Paareinstellung, bei der beide interagieren. „Du kannst zwischen den Einstellungen hin- und herspringen. Solche Einstellungen sind recht einfach“, sagt Mellon. „Das Storytelling kommt ins Spiel, wenn es um die Reihenfolge der Aufnahmen und den Zeitpunkt des Heran- und Heraus-Zoomens geht, um mehr Emotionen in die Szene zu legen. Wie drückst du der grundlegenden Bildsprache dieser drei Einstellungen deinen Stempel auf?“

 

Bei deinem ersten Storyboard lernst du hauptsächlich, was gut funktioniert und was nicht. Sobald du die Grundlagen beherrschst, verbesserst du durch ständiges Üben deine Fähigkeiten als Storyboarder. „Nimm dir ein dir unbekanntes Drehbuch vor und mach dafür ein Storyboard“, schlägt Holman vor. „Wenn du mit einer Szene fertig bist, spiele damit und beobachte, wie die Profis es gemacht haben – die Unterschiede zu sehen, ist sehr interessant. So kannst du dir selbst eine Menge darüber beibringen, wie Profis arbeiten und denken.“ 

 

Storyboards für Werbung
Wirf einen Blick auf die Storyboards für Spielfilme und Animationsfilme des preisgekrönten Animators und Filmemachers Chris Dooley.

Katzen GIF in Adobe Photoshop Bearbeitung
Beim Storyboarding geht es nicht nur um das Erzählen der Geschichte.

Neal Holman, Artdirektor bei der Fernsehserie Archer

 

Viele achten anfangs nur darauf, dass der Ablauf der Geschichte in ihrem Storyboard klar ist. Das ist auch einer der wichtigsten Teile eines Storyboards. Jedoch solltest du dabei nicht die verschiedenen Kameraeinstellungen, Emotionen und die Beziehungen der Charaktere zueinander vergessen. Der Sinn eines Storyboards ist immer eine Brücke zwischen dem Regisseur mit dem Drehbuch und dem restlichen Team für die Planung der Dreharbeiten, sowie der digitalen Effekte zu schaffen. 

Um Startschwierigkeiten zu vermeiden, versuche dich in Sozialen Netzwerken mit anderen Storyboard-Artists in Kontakt zu setzen, um dir weitere Tipps zu holen. Auf Netzwerken wie DasAuge oder Crew United findest du Profis und Anfänger, die dir bei zusätzlichen Fragen helfen können.

Alles, was du jetzt noch tun musst, ist loszulegen und Storyboards zu zeichnen. Fang einfach an!