Creative Residents 2019.

Hier erfährst du, welche kreativen Ambitionen die diesjährigen Residents antreiben und was sie während ihrer Teilnahme am Programm realisieren möchten.

Julie Sanduski.

Julie Sanduski

UX/UI-Designerin.
Seattle, Washington, USA.

Patricia Reiners.

Patricia Reiners

UX/UI-Designerin.
Berlin, Deutschland.

Patricia Reiners.

Takuma Nakata

Interaktions- und UX-Designer.
Kyoto, Japan.

Patricia Reiners.

Tyler Babin

Filmer.
Manhattan, New York.

Octavia Bromell.

Octavia Bromell

Illustratorin
Sherborne, Großbritannien.

Aiko Fukuda.

Aiko Fukuda

Illustratorin
Tokio, Japan.

Juan José Egúsquiza.

Juan José Egúsquiza

Fotograf.
Brooklyn, New York, USA.

Amelie Satzger.

Amelie Satzger

Fotografin
München, Deutschland.

Cyn Lagos.

Cyn Lagos

Fotografin.
Miami, Florida, USA.

Julie Sanduski.

Julie Sanduski.

UX/UI-Designerin.
Seattle, Washington, USA.

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Für Julie dreht sich alles um gutes Essen, Nachhaltigkeit und UI/UX-Design. Auf dieser Basis untersucht sie, wie auf den Menschen ausgerichtete Design-Lösungen einen geschlossenen Lebensmittelkreislauf ermöglichen können. Sie recherchiert und tauscht sich mit Experten aus, um eine Design-Reihe mit dem Fokus Vermeidung, Wiederverwertung und Verteilung von noch genießbaren Lebensmittelabfällen zu entwickeln. Sie teilt ihren Kreativprozess mit der Community und inspiriert andere dazu, die Zukunft mitzugestalten. Nach Abschluss des Residency-Programms möchte sie als UX-Designerin arbeiten und mithilfe moderner Technologien einen positiven Beitrag für unseren Planeten leisten.

RESIDENCY-PROJEKT.

„Good Neighbor – Food Sharing“.

Schon als Kind wissen wir eigentlich, dass es nicht gut ist, Essen zu verschwenden. Ob es nun Reste sind, die wir in der hintersten Ecke des Kühlschranks vergessen haben, oder Zutaten, von denen wir zu viel gekauft haben: In unserer Gesellschaft ist Lebensmittelverschwendung allgegenwärtig. Und wir haben ein schlechtes Gewissen, wenn wir Essen in den Müll werfen. Wenn man bedenkt, dass fast 80 % aller Lebensmittel in Städten konsumiert werden, in denen Konzepte wie Co-Living und „Stadt der kurzen Wege“ auf dem Vormarsch sind, könnte man dieses schlechte Gewissen in eine gute Tat umwandeln und Lebensmittel schlicht und einfach teilen.

„Good Neighbor – Food Sharing“.
Du willst also die Welt verändern?

MEDIUM

Du willst also die Welt verändern?

Im Schnupperstudium der freien Künste habe ich zum ersten Mal von UX-Design gehört. Während ich versuchte, Kurse, Hausaufgaben und Freizeit (möglichst weit weg von der Bibliothek) unter einen Hut zu bekommen, drehten sich meine Gedanken um banale Probleme wie: Warum ist es so schwierig, eine Unterkunft außerhalb des Campus zu finden? Warum ist es so kompliziert, einen guten Treffpunkt für alle zu finden?

Patricia Reiners.

Patricia Reiners.

UX/UI-Designerin.
Berlin, Deutschland.

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Patricia erforscht die Stadt der Zukunft und die Art und Weise, wie neuere Technologien wie KI, Sprachsteuerung und Augmented Reality Benutzeroberflächen und Design-Entscheidungen verändern werden. Ihre Schwerpunkte sind die Bereiche Arbeiten, Wohnen und Mobilität. Sie teilt jeden Schritt des Design-Prozesses, um andere für die Möglichkeiten von UX-Design zu begeistern. Nach ihrer Residency möchte sie mit Unternehmen zusammenarbeiten, die ihre Leidenschaft für Problemlösung und neue Technologien teilen, die der Gesellschaft zugute kommen.

RESIDENCY-PROJEKT.

„Coliving“.

Co-Living ist eine moderne Art des Zusammenlebens von Menschen mit gemeinsamen Intentionen – eine Mischform aus Arbeits- und Wohngemeinschaft, in der man gemeinsam Aktivitäten nachgeht und sich zum Beispiel zum Essen oder zu Gesprächen zusammenfindet, Arbeitsräume teilt oder Ideen für eine nachhaltigere Lebensweise umsetzt.

„Coliving“.
Die Zukunft des Kochens – Rezept für ein interaktives Allround-Erlebnis.

MEDIUM

Die Zukunft des Kochens – Rezept für ein interaktives Allround-Erlebnis.

Während meiner Teilnahme am Creative Residency-Programm von Adobe beschäftige ich mich mit dem Thema Kochen und wie es sich über Rezepte-Apps hinaus weiterentwickeln könnte. Ich habe sieben Kernfaktoren ermittelt, die meiner Meinung nach das Kochen für jeden einfacher und interaktiver machen werden.

Takuma Nakata.

Takuma Nakata.

Interaktions- und UX-Designer.
Kyoto, Japan.

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Takuma entwickelt in seinem Residency-Jahr Hardware- und Software-Systeme, die neue visuelle Experiences ermöglichen. Zusammen mit anderen Kreativen möchte er digitale Aspekte auf physische Umgebungen anwenden, um die Welt mit Bildern leuchten zu lassen, wie man sie noch nie erlebt hat.

RESIDENCY-PROJEKT.

„Boundary“.

Diese interaktive Installation ist an eine Bühne gebunden. Das System erkennt die Silhouette des Publikums und erstellt auf Basis ihres Umrisses („Boundary“) eine Grafik, die auf eine riesige Leinwand projiziert wird. Der erste Bühnendarsteller wird anhand seiner inneren Kontur in eine Spline-basierte Figur umgewandelt. Der zweite und der dritte Darsteller werden anhand ihrer äußeren Konturen in eine verbundene Kristallfigur umgewandelt. Von den restlichen Darstellern werden nur die Silhouetten projiziert. Jede Figur stellt einen wichtigen Aspekt der Kreativität dar, zum Beispiel Leidenschaft, Verbundenheit und Persönlichkeit.

„Boundary“.
Japanischer Designer macht U-Bahn-Fahrgäste in Bangalore zum kreativen Motiv.

THE NEW INDIAN EXPRESS.

Japanischer Designer macht U-Bahn-Fahrgäste in Bangalore zum kreativen Motiv.

Inspiriert von den Menschenmengen an U-Bahn-Stationen gab Takuma Nakata seiner Installation für das DesignUp-Festival den Namen „Walk“. Die Veranstaltung zeigt, wie sich Technologie und Design miteinander verbinden lassen. Die Installation am Veranstaltungsort wurde von Takuma in Zusammenarbeit mit Patricia Reiners ins Leben gerufen, einer UI-Designerin, die er während seiner Teilnahme am Creative Residency-Programm von Adobe kennengelernt hat.

Tyler Babin.

Tyler Babin.

Filmer.
Manhattan, New York.

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Der leidenschaftliche Storyteller arbeitet an einer Videoserie, die seine Erfahrungen als angehender Künstler neben den Erfahrungen etablierter, einflussreicher Künstler zeigt. Er postet täglich auf Instagram und YouTube, um die Community in seinen Kreativprozess einzubinden. Für die Zukunft wünscht er sich, weiter Storys zu erzählen, die den Menschen die Angst davor nehmen, ihre Träume zu verwirklichen.

RESIDENCY-PROJEKT.

„24 Hours With“.

„24 Hours With“ ist eine Lifestyle-Videoserie zum Thema Kreativität und Reisen. Sie erzählt, wie ein junger Künstler seinen Weg findet und eine vielversprechende kreative Karriere einschlägt.

„24 Hours With“.
Podcast: Tuesday Morning Coffee.

SPOTIFY

Podcast: Tuesday Morning Coffee.

Tyler Babin spricht mit Kreativen, Influencern und Unternehmern über das Verhältnis von Leben und Kreativität.

Octavia Bromell.

Octavia Bromell.

Illustratorin
Sherborne, Großbritannien.

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Die Illustratorin widmet sich in ihrem Residency-Jahr dem Thema „The Joyful Everyday“ – dem Glück, das in den kleinen Momenten des Alltags steckt. Ihren Fortschritt teilt sie in Videos, Blogposts und in Social Media. Später will sie ihre Leidenschaft für Schreibwaren in einem illustrierten Tagebuch zum Ausdruck bringen. Sie hofft, auch im redaktionellen Bereich auf internationaler Ebene tätig zu sein und eine schöne, authentische Marke zu entwickeln, zu der Menschen einen Bezug haben.

RESIDENCY-PROJEKT.

Ein Projekt für die Royal Shakespeare Company.

Ich wurde von der Royal Shakespeare Company und Adobe beauftragt, Illustrationen für die Kampagne „Reimagine Shakespeare“ zu erstellen. Ziel dieser Kampagne ist es, klassische Werke für jüngere Generationen zugänglicher zu machen. Meine Aufgabe war, eine Szene aus Romeo und Julia in das Jahr 2019 zu versetzen.

Ein Projekt für die Royal Shakespeare Company.
Kann Kreativität Depressionen heilen?

CREATIVE REBELS.

Kann Kreativität Depressionen heilen?

In dieser Podcast-Episode berichtet Octavia über ihren kreativen Werdegang und erzählt, wie sie Kunst und Illustration für sich entdeckte, als sie unter Depressionen und Angstzuständen litt. Erfahre, wie ihr Kreativität geholfen hat, positiv zu bleiben und ihre persönlichen Ziele zu verfolgen.

Aiko Fukuda.

Aiko Fukuda.

Illustratorin
Tokio, Japan.

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In ihrem Residency-Jahr erstellt Aiko ein Pop-up-Buch, das analoge und digitale Illustrationen per Augmented Reality zusammenführt. Sie bietet außerdem Design-Workshops und Web-Tutorials für die Kreativ-Community an. Ihr großer Wunsch ist es, ihr magisches Buch veröffentlichen zu können und mit Luxusmarken und innovativen Unternehmen zusammenzuarbeiten, die ähnliche ästhetische Ansätze wie sie verfolgen.

RESIDENCY-PROJEKT.

„Plus One: Photoshop + Fresco“.

Adobe Fresco, die neue App für digitales Zeichnen und Malen, ist inzwischen Aikos wichtigstes Tool, weil sie Ideen digital weiterentwickeln und trotzdem den handgezeichneten Look ihrer Arbeiten beibehalten kann. Den letzten Feinschliff macht sie dann in Adobe Photoshop.

„Plus One: Photoshop + Fresco“.
Die Wahrheit über Adobe Fresco.

WIRED JAPAN

Die Wahrheit über Adobe Fresco.

Aiko Fukuda ist eine Künstlerin, die sich gerade weltweit einen Namen macht und für den Erfinder von Photoshop und Illustrator spricht. Ihr zufolge birgt die neue App Adobe Fresco ein Riesenpotenzial, das auch Kreativprofis begeistern wird. „Die App macht Dinge möglich, die in der Realität äußerst umständlich wären – zum Beispiel Ölfarben mit Aquarellfarben mischen. Mit interaktiven Pinseln kann man mehrere Ebenen kombinieren und so auf derselben Leinwand mit unterschiedlichen Medien arbeiten.“

Juan José Egúsquiza.

Juan José Egúsquiza.

Fotograf.
New York City, New York, USA.

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In seinem Projekt „Impossible Stories“ schafft Juan eine fiktive Realität aus einer Reihe manipulierter Alltagsbilder. Das Residency-Programm bietet ihm die Möglichkeit, seinen Kreativprozess mit anderen zu teilen, Feedback von der Community zu bekommen und seine Tools und Techniken für Storytelling zu erweitern. In einigen Jahren möchte er als Creative Director Ideen visuell greifbar machen.

RESIDENCY-PROJEKT.

„MONUMENT“.

Dieser experimentelle, digitale Landschaftsfilm spielt in einer spekulativen Welt, in der keine Monumente mehr errichtet werden dürfen. Mit diesem Werk soll das Monument als Symbol der Zivilisation hervorgehoben werden, das sowohl die Vergangenheit als auch die Zukunft repräsentiert.

„MONUMENT“.
Täuschend echt wirkende Fotokompositionen stellen die Realität auf den Kopf.

ADOBE CREATE.

Täuschend echt wirkende Fotokompositionen stellen die Realität auf den Kopf.

Juan José Egúsquiza lebt in Brooklyn, New York, verbringt aber viel Zeit auf Reisen. Ob Paris, San Francisco, Barcelona oder Luzern: Der in Lima, Peru, geborene Multimedia-Künstler und Adobe Creative Resident erkundet mit seiner Kamera die Welt. Auf seinen Entdeckungsreisen macht er Schnappschüsse von alltäglichen Momenten. Diese Fotos dienen ihm als Grundlage für seine „Impossible Stories“: anspruchsvolle Kompositionen, die uns darüber nachdenken lassen, wie wir unsere Umgebung interpretieren und welche Rolle wir darin spielen.

Amelie Satzger.

Amelie Satzger.

Fotografin
München, Deutschland.

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Für ihr Projekt „Seeing Music“ arbeitet Amelie mit Musikern zusammen und visualisiert deren Liedtexte in surrealen, künstlerischen Szenen. Ihren Kreativprozess teilt sie in Social Media, z. B. den Aufbau der Hintergründe und Requisiten, die Inszenierung der Musiker und die Erstellung der künstlerischen Elemente. Zu ihren Zukunftsplänen gehört, einen Agenten für ihre Kunst und Fotografie zu finden, Musikvideos und Kurzfilme zu drehen und für Theater, Musiker und Schauspieler Ideen fotografisch darzustellen.

RESIDENCY-PROJEKT.

„IN DISGUISE“.

In dieser farbenfrohen Serie erkundet Amelie die positiven und negativen Aspekte von Anonymität in der Großstadt.

„IN DISGUISE“.
Musik in Bildern ausdrücken – mit Amelie Satzger.

ADOBE CREATE.

Musik in Bildern ausdrücken – mit Amelie Satzger.

Für die deutsche Fotografin Amelie Satzger waren Musik und kreative Impulse immer eng miteinander verknüpft. Als Jugendliche spielte sie in einer Band. Als die Band sich auflöste, fand sie in der Fotografie das perfekte Ventil für ihre Kreativität.

Cyn Lagos.

Cyn Lagos.

Fotografin.
Miami, Florida, USA.

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Cyn hilft angehenden Künstlern dabei, visuelles Storytelling in Theorie und Praxis zu verstehen. Dafür entwickelt sie ein visuelles Verfahren, das personalisierte Lernerlebnisse in Fotografie, Grafik-Design und Videografie ermöglicht. Sie hofft damit, eine Lernbewegung in Social Media anzustoßen, um die Qualität der Inhalte zu verbessern, die wir Tag für Tag aufnehmen. Gleichzeitig möchte sie mit ihrem Projekt eine akademische Ressource entwickeln. Langfristig will sie sich auf soziale Themen konzentrieren und mit ihren Geschichten die Kultur der Straße zeigen.

RESIDENCY-PROJEKT.

„Adobe MAX – Create with Photoshop“.

Ich hatte dieses Jahr die Gelegenheit, auf der Adobe MAX mit dem Photoshop-Team zusammenzuarbeiten. Photoshop ist eines der vielseitigsten Programme für Kreative, und ich bin seit jeher ein großer Fan. Photoshop entspricht dem Naturell des Künstlers. Weil wir auch sehr vielseitig sind, immer dazulernen und in verschiedenen Bereichen tätig sind. Ich habe meine Kenntnisse in Fotografie und Grafik-Design genutzt, um eine Grafik zu gestalten, die die Kreativität und Vielseitigkeit von Photoshop zum Ausdruck bringt. Gleichzeitig soll das Design unsere Neugier und unseren ständigen Wunsch nach der Weiterentwicklung unseres Know-hows widerspiegeln.

„Adobe MAX – Create with Photoshop“.
Podcast „Que Bola?“, Episode 33: Cyn Lagos.

FRESH OR PHRESH.

Podcast „Que Bola?“, Episode 33: Cyn Lagos.

Als Kreative(r) in Miami hat man es nicht leicht. Wir haben uns mit der talentierten Künstlerin Cyn Lagos unterhalten. Nach ihrem Studium schlug sie eine Karriere als Fotografin und Grafik-Designerin ein. Vor Kurzem wurde sie von Adobe als Creative Resident für visuelle Sprache ausgewählt. In unserem Gespräch hat sie uns verraten, wie man sich in einer kleinen Kreativ-Community durchsetzt, wo der Konkurrenzkampf groß ist.