Mit CI-Stilvorgaben schafft ihr die Voraussetzung für eine einheitliche Markenidentität.

Stärkt mit Aspekten wie Markenstimme und Typografie die Markenwahrnehmung und das Vertrauen eurer Zielgruppe.

Collage aus CI-konform gestalteten Produkten und Marketing-Materialien

Bild von Mustafa Akülker

Markenkonsistenz ist entscheidend.


Menschen verbinden Marken mit einer Art „Persönlichkeit“. In Freunde mit einer stabilen, verlässlichen Persönlichkeit setzen wir in der Regel mehr Vertrauen. Das Gleiche gilt für Marken, die immer gleich aussehen und agieren. Aus diesem Grund entwickeln und pflegen die weltweit erfolgreichsten Marken strikte Richtlinien für ihre Corporate Identity.

 

Wenn ihr eure Markenrichtlinien in einem Handbuch festhaltet, können alle Mitarbeiter eures Unternehmens die Marke glaubwürdiger vertreten. Einheitliche Bausteine für die Elemente und die Stimme eurer Marke erleichtern Designern, Textern und Entwicklern die Arbeit.

 

Definiert die Marke.

 

Bevor ihr euch Details wie dem Logo, der Typografie und den Farben für eure Marke widmet, sollte ihr die Markenidentität festhalten. So schafft ihr das Fundament für die einheitliche Darstellung eurer Marke bei jeder Interaktion.

 

Formuliert eure Mission.

Welche Werte sind eurem Unternehmen wichtig? Was unterscheidet eure Marke von anderen?

 


Markenlogo auf einer Postkarte mit Slogan; daneben ein Unternehmenslogo auf farbigem Hintergrund

Erläutert den Unternehmensnamen und euren Slogan.

Wie können sich Verbraucher euren Unternehmensnamen besser merken? Als Erstes sollte ihnen der Slogan einfallen – eine kurzes Nutzenversprechen in der Stimme eurer Marke.

 

Legt Stimme und Stil fest.

Wenn eure Marke eine Person wäre, würde sie dann eher Umgangssprache verwenden? Wäre sie humorvoll? Oder ernsthaft und seriös? Würde sie von sich als „wir“ sprechen oder in der dritten Person? Würde sie Kunden und Interessenten aktiv ansprechen oder sich zurückhalten und Formulierungen im Passiv verwenden? In jeder Richtlinie sollten die beabsichtigte Zielgruppe und der Kommunikationszweck berücksichtigt werden.

 

Stellt die Zielgruppe vor.

Beschreibt, welchen Käufertypen eure Kunden, Interessenten und Befürworter entsprechen. Ihr könnt den Käufertypen Namen geben wie „Vanlife-Vanessa“ oder „Genießer-Gustav“. Sie sollten für Kunden mit jeweils unterschiedlichen Anforderungen und Interessen stehen, die auf unterschiedliche Arten der Ansprache reagieren. Je besser eure Designer und Texter die Zielgruppe der Marke kennen, umso besser können sie auf sie eingehen.

Unternehmenslogo auf farbigem Hintergrund
Vektorformen und Rasterlinien

Beschreibt die visuelle Identität.

 

Marken werden oft zuerst visuell wahrgenommen. Aus diesem Grund sind klare Design-Vorgaben wichtig. In euren CI-Stilvorgaben solltet ihr festhalten, wie und wann Kreative die Elemente eurer Corporate Identity verwenden dürfen.

 

Logo.

Gebt ein vollständiges Logo (Logobild in Verbindung mit dem Unternehmensnamen) vor, das überall verwendet werden soll, wo Platz ist. Ein zweites, kompakteres Logo kommt zum Einsatz, wenn das vollständige Logo nicht nötig ist oder zu viel Platz beanspruchen würde. Legt die Proportionen und die Ausrichtung der Design- und Textelemente pixelgenau fest, um eine einheitliche Darstellung eurer Marke zu gewährleisten. Unter Umständen könnt ihr auch eine Liste mit Dos and Don’ts für das Design anlegen, aus der hervorgeht, welche Art der Logoverwendung nicht zur Markenidentität passt. Erstellt euer Logo am besten mit einem Programm wie Adobe Illustrator.

 

Farbpalette.

Legt die primären und sekundären Farben für eure Marke fest. Gebt jeweils den HEX-Wert der Farbe an, damit die Designer sowohl bei CMYK (Print-Materialien) als auch bei RGB (Website) immer den richtigen Farbton treffen.

 

Typografie.

Notiert zwei oder drei Schriften für eure Marke. Haltet fest, in welchen Fällen welche Schrift verwendet werden soll. Gebt auch den gewünschten Schriftgrad, den Abstand und die Stärke vor. Eine konsistente Verwendung von Schriften ist für die Markenidentität von großer Bedeutung. Denkt auch an Webstyles, damit eure Entwickler einheitliche Seiten erstellen können.

 

Fotografie.

Definiert den Fotografiestil eurer Marke. Ist er eher natürlich oder inszeniert? Professionell oder locker? Zeigt ihr eine junge Frau mit lila Haaren, die auf einem Musikfestival tanzt? Oder ein älteres Paar bei einem Strandspaziergang? Überlegt, welche eurer Käufertypen auf welche Art von Fotos ansprechen.

 

Bildelemente.

Von Icons für Social Media bis zu Buttons in Mobile Apps – auf die Details kommt es an. Die Bildelemente eurer Marke sollten leicht verständlich sein und zu den übrigen Design-Elementen passen. Zusammen mit den Logos und der Typografie entsteht so ein einheitlicher Look für die gesamte Kommunikation. 

In Adobe InDesign erstellte Stilvorgaben für Unternehmen

Wählt Vorlagen und Beispiele aus.

 

Vorlagen für die Stilvorgaben eures Unternehmens findet ihr beispielsweise bei Adobe Stock. Behance bietet Beispiele wie diese:

  1. Die Markenrichtlinien für die fiktive Gärtnerei TYRELL vermitteln auf weniger als zehn Seiten einen Überblick über die Logo-Nutzung, die Bildelemente und die Typografie.

  2. Der Designer Preston Linzy II stellt ein neues Markenkonzept für IKEA vor, in dem die Logoverwendung, die Farbpalette und die Schriften klar festgelegt sind.

  3. Der Markenleitfaden für Real Alloy enthält eindeutige Anweisungen, wie das Logo nicht verwendet werden darf, sowie Beispiele für geeignete Bilder.

Entwickelt Richtlinien für eure Corporate Identity.

 

Mit konkreten Richtlinien für eure Corporate Identity arbeitet euer Kreativ-Team effizienter und kann eure Marke einheitlicher präsentieren. Mit Programmen wie Adobe Photoshop, Illustrator und InDesign als Teil von Adobe Creative Cloud für Teams könnt ihr diese Regeln zu klaren, leicht verständlichen Stilvorgaben zusammenfassen. Designer und Texter haben so schnell eine Referenz für die Stimme eurer Marke zur Hand. Bei Kunden erhöht eine einheitliche Darstellung den Wiedererkennungswert und das Vertrauen in die Marke.

Kreative Wege, das Geschäft anzukurbeln.

KUNDENREFERENZEN.


Erfahrt, was Adobe-Kunden mit Creative Cloud für Teams alles erreichen.

BEST PRACTICE.


Informiert euch über aktuelle Trends und Richtlinien für effektives Design und Marketing.

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