Wie stellt man einen Workflow dar?Wie funktioniert ein Workflow-Management-System?
Um den Ablauf und die Reihenfolge der einzelnen Aufgaben und Entscheidungspunkte zu visualisieren, stellt man Workflows normalerweise grafisch dar. Hierfür gibt es verschiedene Methoden und Programme. Am häufigsten nutzen Unternehmen für die Visualisierung ihrer Workflows jedoch Flussdiagramme.
Die Folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung hilft dir bei der Erstellung eines solchen Flussdiagramms:
1. Identifiziere die Aufgaben: Analysiere den Workflow und identifiziere die einzelnen Aufgaben oder Schritte, die ausgeführt werden müssen, um den Prozess abzuschließen. Definiere klare Start- und Endpunkte des Workflows.
2. Definiere die Reihenfolge: Bestimme die logische Reihenfolge der Aufgaben. Überlege, welche Aufgaben nacheinander ausgeführt werden müssen und welche parallel ablaufen können.
3. Bedingungen und Regeln festlegen: Füge Bedingungen oder Regeln hinzu, die den Ablauf des Workflows beeinflussen können. Diese können in Form von "wenn-dann" -Anweisungen oder anderen logischen Ausdrücken dargestellt werden.
4. Verbinde die Aufgaben: Verbinde zusammengehörige Aufgaben mit Pfeilen, um die Reihenfolge darzustellen. Jeder Pfeil zeigt an, welche Aufgabe nach der vorherigen Aufgabe ausgeführt werden soll.
5. Füge Entscheidungspunkte hinzu: In einem Workflow können Entscheidungspunkte auftreten, bei denen abhängig von bestimmten Bedingungen unterschiedliche Pfade genommen werden. Falls dies bei dir der Fall ist, kannst du dies mit Markierungen an den entsprechenden Stellen im Diagramm festhalten. Diese Markierungen können z.B. als Punkte dargestellt werden und enthalten eine Ja/Nein-Frage oder eine Bedingung, die bestimmt, welcher Pfad im Workflow fortgesetzt wird.
6. Füge Entscheidungspfeile hinzu: Füge von den Entscheidungspunkten ausgehende Pfeile hinzu, um die verschiedenen Ergebnisse der Entscheidungen darzustellen. Jeder Pfeil sollte mit einem klaren Ergebnis oder einer Bedingung beschriftet sein.
7. Verantwortlichkeiten zuweisen: Füge den Aufgaben die entsprechenden verantwortlichen Personen oder Rollen hinzu. Dies kann in Form von Namen oder Abteilungen neben den Aufgaben im Flussdiagramm erfolgen.
8. Überprüfe und optimiere den Workflow: Überprüfe das Workflow-Diagramm, um sicherzustellen, dass es den tatsächlichen Ablauf korrekt darstellt. Identifiziere Engpässe, Unklarheiten oder Verbesserungsmöglichkeiten und überarbeite den Workflow entsprechend.
Wie funktioniert ein Workflow-Management-System?
Für viele Unternehmen genügt es, Workflows über ein DMS oder ECM-System zu organisieren. Für komplexe Prozesse und Anforderungen gibt es aber auch eigene Workflow-Management-Systeme, die dabei unterstützen, komplette Geschäftsprozesse in einem Unternehmen zu automatisieren und zu verwalten. Solche Software-Lösungen ermöglichen es, Aufgaben, Ressourcen und Dateien entlang eines definierten Arbeitsablaufs zu erfassen, zu überwachen, zu steuern und zu analysieren.
Zu den wichtigsten Funktionen von Workflow-Management-Systemen gehören:
- Prozessmodellierung: Zu Beginn werden die einzelnen Arbeitsschritte, ihre Reihenfolge, etwaige Regeln sowie die Verantwortlichkeiten für jede Aufgabe des zu automatisierenden Prozesses definiert.
- Aufgabenzuweisung: Basierend auf den definierten Verantwortlichkeiten und Regeln weist das System den Mitarbeitenden dann automatisch Aufgaben zu. Fallen nun neue Aufgaben an oder gibt es Änderungen an bestehenden Aufgaben, werden die Mitarbeitenden über Benachrichtigungen darüber informiert.
- Aufgabenerledigung: Sind die Aufgaben zugewiesen, können die Mitarbeitenden sie mithilfe des Workflow-Management-Systems erledigen. Sie können den Fortschritt verfolgen, Kommentare hinterlassen und die Aufgabe abschließen.
- Automatische Weiterleitung: Nach Abschluss einer Aufgabe kann das System automatisch die nächste Aufgabe an die dafür zuständige Person weiterleiten. Dies geschieht basierend auf den definierten Regeln und der Logik des Geschäftsprozesses.
- Überwachung und Berichterstellung: Mit dem Workflow-Management-System kann der gesamte Prozessfortschritt überwacht und analysiert werden. Es können Berichte erstellt werden, um Einblicke in die Leistung des Workflows zu erhalten, Engpässe zu identifizieren und Verbesserungen vorzunehmen.
Nachfolgend möchten wir dir beispielhaft aufzeigen, wie du mit den Workflow-Tools von Adobe deine Dokumente effizient verwalten kannst.
Effiziente Dokumenten-Workflows mit den Tools von Adobe.
Dokumente bilden die Grundlage der Unternehmenskommunikation. Egal, ob Unternehmenspräsentation, Verträge, Rechnungen oder Personalinformationen – sie alle sind in unterschiedlichen Arten von Dokumenten festgehalten und/oder dokumentiert. Die Vielfalt der verschiedenen Unterlagen macht jedoch ihre strukturierte Verwaltung essenziell. Neben der reinen Verwaltung ist die Nutzbarmachung der in den Dokumenten enthaltenen Informationen für die Unternehmensentwicklung nicht minder wichtig. Deshalb nimmt ein effizientes Dokumentenmanagement eine zentrale Rolle bei der Einführung von digitalen Workflows ein.